Wiesn-Zeit: Polizei kontrolliert auf A8

von Nina Häußinger

Wiesn-Zeit ist Bier-Zeit. Aber auch Drogen sind ein großes Problem. Die Polizei hat einiges zu tun.

Die Wiesn ist in vollem Gange. Zahlreiche Feierwütige machen sich in diesen Tagen auf den Weg nach München. Da ist auch die Polizei gefordert. Die Autobahnpolizei hat in den Nächten am Wochenende jetzt mit Unterstützung anderer Polizeidienststellen eine Kontrollstelle auf der A8 eingerichtet. Die Beamten wollten vor allem überprüfen, ob Autofahrer Alkohol oder Drogen konsumiert haben.

Gerade das zweite Wiesn-Wochenende ist laut Polizei beliebt bei den Italienern. Deshalb unterstützten auch Polizisten aus Südtirol, um gegebenenfalls zu dolmetschen. “Wie die letzten Jahre auch, zeigte es sich, dass diese Unterstützung sehr wertvoll war, da durch eine Kommunikation in der Muttersprache bereits viele Missverständnisse verhindert werden können und so die Kontrollsituation nicht unnötig eskalierten”, erklärt die Autobahnpolizei.

Laut Polizei gebe es zwar einen positiven Trend. Immer mehr Verkehrsteilnehmer sind vernünftig und fahren nüchtern. Trotzdem mussten die Beamten auch einige aus dem Verkehr ziehen.

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Münchner Oktoberfest macht Kontrollen auf A8 nötig

So endete für einen deutschen Verkehrsteilnehmer die Fahrt in der Nacht von Samstag auf Sonntag, da er bei der Kontrolle eine zu hohe Atemalkoholkonzentration hatte. Für einen 41-jährigen Autofahrer war in der Nacht von Sonntag auf Montag die Fahrt an der Kontrollstelle beendet, da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Außerdem wurden in seinem Fahrzeug weitere Betäubungsmittel gefunden.

Bei den Kontrollen stand aber nicht nur die Fahrtüchtigkeit im Mittelpunkt, ein ganzheitlicher Kontrollansatz brachte auch andere Delikte ans Licht. So konnte am Sonntag ein 32-Jähriger, der mit einem internationalen Haftbefehl gesucht wurde, festgenommen werden.

Bereits am Samstag war ein niederländischer Staatsangehöriger kontrolliert worden, in seinem Auto befanden sich neben rund zehn Gramm Kokain noch weiteres Rauschgift, Marihuana und Amphetamin. Mit Blick auf die nächste Wiesn-Woche appelliert die Polizei:

Fahren Sie nicht betrunken oder unter Drogeneinfluss! Wenn Sie feiern wollen, nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis! Legen Sie bei Fahrgemeinschaften schon vor der Feier fest, wer nach Hause fahren soll!

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