Wintersportler in der Warteschleife

Der erste Schnee hat das Tal seit vergangener Woche in eine gezuckerte Winterlandschaft verwandelt. Vor allem für alle Wintersportler eine freudige Nachricht. Doch reichen der Schnee und die Minusgrade der letzten Nächte schon aus, um die Skilifte und Eisplätze im Umkreis zu öffnen?

Noch reichen die Temperaturen nicht für dauerhafte Beschneiung / Archivbild
Noch reichen die Temperaturen nicht für dauerhafte Beschneiung / Archivbild

Seit vergangenem Wochenende ist er da – der Schnee. Und der sorgt nicht nur für die passende Stimmung am kommenden ersten Adventswochenend. Auch bei Wintersportlern ist die Freude groß. Doch wann eröffnen Skilifte und Eisplätze?

Die Verantwortlichen am großen Skigebiet Spitzingsee/Sudelfeld haben gestern beschlossen: Die Lifte bleiben erst einmal zu. „Wir haben bis gestern gewartet und uns dagegen entschieden“, erklärt eine Sprecherin der Brauneck- und Wallbergbahn GmbH. Hier werden der Schneefall in den kommenden Tagen und die Temperaturen der kommenden Woche abgewartet. Erst dann könne man abschätzen, wann es an der Sutten in Enterrottach losgeht.

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Oedberg-Betreiber optimistisch

Am Oedberglift in Ostin steht man dem Start schon etwas optimistischer gegenüber. „Weit fehlt`s nicht mehr“, erklärt der Vorstand des SC Ostin, Georg Reisberger. Man brauche nur noch ein paar Tage Minusgrade. Reisberger scherzt aber:

Wir können der Frau Holle nicht ihre Arbeit voraussagen.

Trotzdem hofft man, dass die Lifte schon nächste Woche in Betrieb genommen werden können. „Es ist ja erst Ende November. Wir liegen gut in der Zeit“, so Reisberger.

Am Kreuther Hirschberglift stehen die Lifte ebenfalls noch still. Zwar gibt es auch hier seit einigen Jahren Schneekanonen. Aber die Temperaturen machen den Liftbetreibern derzeit noch einen Strich durch die Rechnung. In Kreuth hofft man spätestens Mitte Dezember auf eine Inbetriebnahme.

Teilweise zu warm für Eis

Und auch für die Eisplatzbetreiber sind die Wetterverhältnisse noch nicht optimal. Der geplante Eisplatz am Rottacher Adventsmarkt fällt für das erste Adventswochenende aus. „Es war noch nicht kalt genug“, erklärt Betreiber Peter Blümer. Auch er hofft, dass es bis zum zweiten Advent klappt.

Gleiche Situation am Wiesseer Eisplatz: Auch hier braucht man dauerhaft kalte Temperaturen. „Sobald es anhaltend kalt ist, ist der Wiesseer Eisplatz in Betrieb“, verspricht Michael Hermann, Geschäftsleiter der Gemeinde Bad Wiessee.

Dagegen sieht es in Tegernsee ganz gut aus. Wie Wolfgang Winkler erklärt, ist die Tegernseer Kunsteisarena an der Schützenstraße mittlerweile für den “Öffentlichen Lauf” geöffnet. Täglich von 13 bis 16 Uhr dürfen sich alle mit Schlittschuhen aufs Eis wagen. Alle Informationen gibt es auf der Webseite des EC Tegernsee abrufbar.

Die Hoffnung auf anhaltende Kälte und Schnee eint aber alle – Betreiber wie Wintersportler. Ein Blick auf das Wetter für die kommende Woche und das zweite Adventswochenende lassen derzeit jedoch nichts Gutes vermuten. Ab Montag soll es wärmer werden, am Mittwoch bewegen sich die Tageshöchstwerte sogar im zweistelligen Bereich.

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