Die ersten 20 Gäste sind eingetroffen

Lanserhof offiziell eröffnet

Aktualisierung vom 02. Januar / 18:16 Uhr
Heute wurde der Lanserhof Tegernsee in Waakirchen offiziell eröffnet. Mit dem Einzug der ersten 20 Gäste hat das neue Gesundheitshotel damit seinen Betrieb aufgenommen.

Und auch wenn noch nicht alles fertig ist, ist man seitens der Verantwortlichen froh, dass nun alles läuft. Denn um den Termin halten zu können, wurde zuletzt im Akkord gearbeitet. Zunächst werden aber nur wenige Urlauber zu Gast sein.

Am 2. Januar wird der Lanserhof eingeweiht. Der Investor ist mit dem Ergebnis zufrieden.

Persönlich begrüßte der Tiroler Hotelier heute die ersten zwanzig Gäste im neueröffneten Lanserhof in Waakirchen. Einer der Gäste kam sogar mit dem Hubschrauber zu seinem einwöchigen Urlaub. Dass der Lanserhof heute eröffnet wurde, ist einem Kraftakt der knapp 500 Arbeiter zu verdanken. Bis zuletzt arbeiteten sie auf Hochtouren um das 70 Millionenprojekt pünktlich fertig zu bekommen.

Dabei werden in der ersten Zeit noch gar nicht viele Gäste erwartet. Nachdem heute die ersten 20 Erholungssuchenden eingetroffen sind, soll diese Zahl in der nächsten Zeit gesteigert werden. „Wir fangen langsam an“, so Harisch. Auf Vollast, werde man in diesem Jahr noch nicht laufen.

Ursprünglicher Artikel vom 29. Dezember 2013 mit der Überschrift: “Wir fangen langsam an”
In wenigen Tagen wird der Lanserhof Tegernsee offiziell eingeweiht, und die ersten 20 Gäste ziehen in das oberhalb von Marienstein gelegene Gesundheitshotel. Der Eigentümer Dr. Christian Harisch ist froh über das Endergebnis. Auf Volllast, so Harisch, werde man im ersten Jahr aber nicht fahren.

An eine Baustelle erinnert im Innenbereich mittlerweile nichts mehr. Der von Architekt Christoph Ingenhoven entworfene Bau ist fertig und größtenteils bereits eingerichtet. Damit der Start auch pünktlich erfolgen kann, waren in den vergangenen Wochen bis zu 500 Arbeiter am Werk. Die meisten sind nun abgezogen.

In den nächsten Tagen sollen dann noch 1.000 eigens ausgesuchte Bücher in den Regalen verstaut werden. Ein Konzertflügel wird angeliefert, und die Zimmer erhalten ihren letzten Schliff. Dann ist alles bereit für die ersten 20 Gäste, die sich die erste Woche mit Basisprogramm zu zweit im Doppelzimmer 4.560 Euro kosten lassen. Die Elysium-Suite kostet in der ersten Woche zu zweit mit Basisprogramm 12.960 Euro. Bis zu fünf Personen können in der Suite wohnen.

Im Kostenrahmen

50 Millionen Euro hat der Bau des Lanserhofs gekostet. Die Gesamtinvestitionen in das Projekt inklusive den Arbeiten am Golfplatz, am Margaretenhof und der Klinik betragen laut Harisch rund 70 Millionen. Zwar sei die Endabrechnung noch nicht fertig, aber der Unternehmer betont:

Wir sind komplett in der Kostenplanung.

Wenn es auch ein paar Hürden gegeben habe, freue man sich im gesamten Team doch auf die Fertigstellung des Projekts, sagt Harisch. Und die kommt deutlich später, als zu Beginn noch gedacht.

So hatte der Bürgerentscheid im Jahr 2011 den Bau um ein halbes Jahr verzögert. Dann war da das Wetter im letzten Winter, das nicht mitgespielt hat. Jüngst wurden die Bernsteintüren falsch geliefert und mussten zurückgeschickt werden. Das sei jetzt aber alles behoben, und auch der von Enzo Enea gestaltete Garten sei dank des milden Wetters der vergangenen Tage rechtzeitig fertig geworden, so Harisch. Dort habe man schon 200 Bäume gepflanzt.

Die letzten Arbeiten am und rund um den Lanserhof.
Die letzten Arbeiten am und rund um den Lanserhof.

Vor dem einen oder anderen technischen „Wehwehchen“ sei man nicht gefeit, meint der Lanserhof-Eigentümer. Auch deshalb fange man im ersten Jahr noch mit 40 Gästen an. Später sollen es 100 werden. Im Mai plant Harisch, das „Regenerationszentrum“ für eine oder zwei Wochen zu schließen, um auch die letzten „Kleinigkeiten“ noch zu richten:

Die Einfahrt muss feinasphaltiert werden. Dafür brauche es allerdings wärmere Temperaturen über fünf Grad. Außerdem werde dann das Eingangstor fertig und auch die letzten Büsche im Garten gesetzt: „All die Gartenarbeit kann man ja nicht im Winter machen.“

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