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Seniorenwohnen in Otterfing - Planung der Gemeinde

Wo Alt auf Jung trifft

Von Katja Markatos

Otterfing denkt an seine Senioren. Die Gemeinde will ein Wohnprojekt realisieren. Dabei stehen verschiedenen Ansätze im Raum. Auch ein Mehrgenerationenhaus wäre denkbar. Ein Vorschlag stieß auf besonders viel Interesse.

Ein Projekt von Maro e.G. - auch für die Otterfinger ein spannendes Modell
Ein Projekt von Maro e.G. – auch für die Otterfinger ein spannendes Modell.

Konstruktiv und in erfreulich hohem Konsens verlief am Dienstag die öffentliche Sitzung des Otterfinger Gemeinderates mit nur 9 Tagesordnungspunkten. Besonders beleuchtet wurde das Thema „Seniorenwohnen in Otterfing“. Bürgermeister Jakob Eglseder informierte über die ersten Ergebnisse des Ausschusses für Senioren, Schule und Kindergarten, der sich in den letzten Monaten intensiv mit Experten hierzu beraten hatte.

Die Alternativen reichten von einem Seniorenhaus mit zweckgebundenen und frei vermittelbaren Wohnungen sowie Gemeinschaftsflächen bis hin zu einem Mehrgenerationenhaus, in dem Senioren und junge Familien sich gegenseitig unterstützen.

Auf besonderes Interesse bei den Mitgliedern des Gemeinderates stieß dabei ein genossenschaftlich organisiertes Modell der mehrfach ausgezeichneten MARO e.G., die derzeit in Oberhaching ein entsprechendes Bauvorhaben mit Demenz-Wohngemeinschaft und angeschlossenem Pflegedienst umsetzt. Durch das Zeichnen von Genossenschaftsanteilen können sich die Mitglieder am Bau und der Vermietung von Wohngemeinschaften beteiligen. Eglseder erläutert:

Unser Ziel ist es, den Otterfinger Bürgern im Alter ein selbstbestimmtes und bedarfsgerechtes Wohnen in einer lebendigen Hausgemeinschaft zu ermöglichen.

Ergänzt werden könne das Senioren-Wohnprojekt beispielsweise, um ein Car-Sharing-Modell oder ein Einheimischen-Modell, um auch jungen Familien bezahlbaren Wohnraum bieten zu können. Der Konsens über die Notwendigkeit ist hoch, um aber der Komplexität des Themas gerecht zu werden, folgt der Gemeinderat dem Vorschlag der zweiten Bürgermeisterin Ursula Stockmeier (Freie Wähler), eine Klausurtagung Anfang kommenden Jahres anzusetzen.

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