Wochenrückblick: Von Fußballwundern, verlorenen Millionen und Gülle beim Grillen

Von Redaktion


Das war die Woche vom 28. Juni - 04. Juli

Langsam wird es ruhiger im politischen Leben der 5 Talgemeinden. Zwar wird heute noch in Kreuth ein neuer Bürgermeister gewählt. Sehr spannend dürfte die Wahl aber nicht werden und weniger als 97% der Stimmen wären für Josef Bierschneider sicherlich eine Enttäuschung. Zumal er der einzige Bewerber ist. Was er davon hält und wie er sich die Zukunft in Kreuth vorstellt hat er uns in einem kurzen aber interessanten Interview erzählt.

Der See wird wärmer

Ansonsten ist aber wirklich nicht viel los. Einige Themen werden auf nach der Sommerpause verschoben. Die letzten Gemeinderatssitzungen im Juli vor der 6-wöchigen Pause werden also eher ruhiger und kürzer. Umso besser, dann kann man bei dem guten Wetter auch mehr an den See. Bei knapp 20 Grad Wassertemperatur macht es nämlich auch wieder Spass im Tegernsee zu schwimmen. Wo man das am besten tun kann haben wir auf einer großen Übersichtskarte zusammengeschrieben.

Feuerwehrhaus Rottach mutiert zur Partymeile

Übersichtlich finden einige auch die Karte für das Public Viewing. Danke für das nette Feedback per Email. Und das schönste am ganzen Public Viewing ist ja, dass wir, im Gegensatz zu den Franzosen, Italienern, Brasilianern und Argentiniern, immer noch bei der WM dabei sind und am Mittwoch im Halbfinale gegen die Spanier spielen dürfen. Gestern beim 4:0 gegen Argentinien waren wir übrigens im Rottacher Feuerwehrhaus. Die Stimmung war wieder einmal grandios. Dazu hatte die Feuerwehr eine Wasserfontäne vor dem Haus laufen lassen – zur Abkühlung. Und man kann mittlerweile sagen, so im direkten Vergleich läuft das Feuerwehrhaus der „offiziellen“ Public-Viewing-Stätte am Tegernsee, der Wandelhalle, immer mehr den Rang ab. Zumindest was die Stimmung und die Preise betrifft.

9,8 Millionen? Probieren kann man`s ja mal!

Preislich daneben ist laut Insolvenzverwalter auch die Wertvorstellung von Josef Lederer für das alte Hotel Lederer in Bad Wiessee. 9,8 Millionen Euro soll der angeheuerte Immobilienmakler erzielen. Für ein Haus mit der Tradition scheinbar ein Schnäppchen. Eigentlich aber fast doppelt so teuer wie der Gutachter schätzt. Und dreimal so teuer wie ein Kommentator im Merkur vorrechnet.

Grillen und Gülle vertragen sich nicht – oder doch?

Wir hatten die Woche auch eine sehr interessante Leserstimme. Das kontroverse Thema war „Keine Lust auf Grillen bei Güllegestank“. Einige Leser haben sich dazu geäußert. Und das erfreulichste war die argumentativ sehr gut aufbereitete Antwort des Landwirtschaftsamtes. Rüdiger Obermaier, Leiter der ländlichen Strukturentwicklung, schrieb uns seine Sicht der Dinge und ging erfreulicherweise ausführlich auf die vom anonymisierten Leser angesprochenen kritischen Punkte ein.

Und zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache. Seit dieser Woche bieten wir einen einfachen aber übersichtlichen, täglichen Newsletter an. Zu dem kann man sich hier ganz einfach mit der eigenen Emailadresse kostenlos anmelden. Dann bekommt man täglich die aktuellen Artikel der Tegernseer Stimme – automatisch und früh morgens. Gerade richtig zum Kaffee oder Tee.


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