Wochenrückblick: Von ersten Raten beim DAV, den Finanzen von Wiessee und dem Tod in der Badewanne

Von Redaktion

Das war die Woche vom 10. - 16 Mai

Die letzte Woche hat eigentlich ganz gut angefangen. Die frohe Botschaft kam schon am Montag: die Sektion Tegernsee des Alpenvereins hat Geld bekommen. Der ehemalige Kassenwart war so frei die erste Rate von insgesamt 130.000 Euro zu überweisen. Das Geld hatte der Kassier in den letzten Jahren aus dem Vereinskässchen abegezweigt. Mit der ersten Rate hat der Tegernseer Alpenverein immerhin schon mal 80.000 Euro wieder zurück. Die nächsten 25.000 Euro sollen am Jahresende fällig werden. Was wir uns nur fragen: Warum klaut einer Geld, der jetzt gute 100.000 Euro in einem Jahr locker machen kann?

Dienstag ging’s dann schon wieder um’s liebe Geld: Wir haben uns die Wiesseer Gemeindekasse mal etwas genauer angeschaut. Das hatte uns auf der letzten Gemeinderatssitzung doch neugierig gemacht, dass sich die Wiesseer im Rathaus scheinbar nicht über ihre Finanzen einig sind – die Wahrnehmung schwankt von „total überschuldet“ bis „alles tip top“. Die Spielbank ist irgendwie auch Fluch und Segen zugleich. Was wir dazu rausgefunden haben? Eigentlich relativ einfach: Bei dem Thema geht’s um viel Glaube und Einstellung. Auf dem Papier ist Wiessee ziemlich hoch verschuldet. Für die Banken steht Wiessee aber richtig gut da. Wir meinen: Sparen kann fast nie schaden.

Dann gab’s die Woche noch das endgültige und verbindliche NEIN zur Hauptschule in Gmund. Der Tal-Schulverband hat damit besiegelt, was schon lange klar war: die Hauptschule bleibt in Rottach. Der Georg von Preysing will das aber immer noch nicht ganz wahr haben und kommt gleich mal mit neuen Vorschlägen um die Ecke: Rottach und Waakirchen als eine Schule zusammenlegen. Wenigstens auf dem Papier. So kriegen wir mit ganz viel Biegen und Brechen – und ganz viel Glück und das alles aber auch nur ganz vielleicht – doch noch unsere Mittelschule. Unsere Meinung zu der Sache: Das hätte man leichter haben können

Die Wandelhalle hat seit letzter Woche einen neuen Vermarkter und das Jod-Schwefel-Bad einen neuen Anstrich. Beides lässt auf die Zukunft hoffen. Zumindest eines steht jetzt schon fest: Die WM können wir auf der Großbildleinwand vor der Wandelhalle alle zusammen gucken. Was es sonst noch neues für die Halle gibt, erzählt uns der Chef des Vermarkters, Julian Siebach,  hoffentlich diese Woche. Große Pläne hat er zumindest. Vom Fußball bis zur Hochzeitsmesse und noblen Firmenevents. Wandelhalle in Bad Wiessee: Viel los in Zukunft – hoffentlich.

Eher weniger los sein wird in Zukunft für einen 49-jährigen Rottacher Hausmeister. Der sitzt nämlich seit Mittwoch für eine ganze Weile im Knast. Das Langericht München II hat den Mann zu lebenslanger Haft wegen dem „Badewannen-Mord“ an einer damals 87-jährigen Frau verurteilt. Über ein Jahr hat das sammeln der Beweise gedauert, bis das Gericht das Urteil gesprochen hat – aufgrund von Indizien. Der Hausmeister hat dagegen bis zum Schluss alles abgestritten. Indizienprozesse – Irgendwie macht das immer ein bisschen Bauchkribbeln.

Bauchkribbeln hat es uns aber auch gemacht viele, viele Wiesseer zusammen singen zu hören – zur Melodie: „Steht auf, wenn ihr Schalker seid!“ So geschehen bei der Einweihung vom neuen Sportplatz. Wir halten uns kurz: Viel Spaß damit!

Eins wollen wir noch unterbringen: JA, man kann mit einem Kajak den Rottacher Wasserfall runterfahren. Ob das wohl weh tut?

Das war’s also mit der letzten – wir wünschen an dieser Stelle allen einen guten Start in die neue Woche!


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