Wochenrückblick: Von Stechmücken, Golfplätzen und ehemaligen Krankenhäusern

Von Redaktion

Das war die Woche vom 19. - 25. Juli

Die Woche ist mal wieder vorbei und morgen startet eine neue. Wir blicken nochmal zurück und haben uns angeschaut, was in den letzten Woche im Tal los war. Und das war mal wieder einiges. Obwohl doch langsam das berühmte Sommerloch losgehen sollte.

Um den Sommer dreht sich dann auch gleich das erste Thema. Ein Sommer am See ohne Mücken ist kein richtiger Sommer. Oder doch? Laut einer Pressemeldung der TTT ist der Tegernsee dieses Jahr sogar soweit, „dass eine Stechmückenplage wieder mal ausbleibt“. Der Wiesseer Bürgermeister Höß hat sogar nochmal einen draufgesetzt und verkündet dass der See „mückenfrei“ sei. Das ist dann wohl doch etwas hoch gegriffen. Vor allem, weil aus St. Quirin schon Berichte über eine Mückenplage kommen. Was denn nun?

Ebenfalls wenig Einigkeit herrscht beim Thema Sonnenbichl. Im Wiesseer Gemeinderat beschwerte man sich, dass die Vereine die Verhandlungen polemisch torpedierten. Aus den Vereinen wird behauptet, dass die Gemeinde nicht weiter für das Skigebiet bezahlen will. Und was am Ende wirklich los ist und warum die Verhandlungen nicht wirklich weiterkommen – das will eigentlich niemand sagen. Wir wissen es leider auch nicht.

Stockende Verhandlungen sind wohl auch für das Aus für die Erweiterung des Golfplatzes Margarethenhof in Gmund verantwortlich. Laut Georg von Preysing wollen die Landwirte und Besitzer der betroffenen Gebiete einfach nicht verkaufen. Laut der Betreibergesellschaft des Golfplatzes ist man sich allerdings mit den Landwirten einig. Was wirklich stimmt, wird sich vielleicht in den nächsten Tagen zeigen. Status Quo aus dem Gmunder Gemeinderat ist jetzt aber erstmal: Keine Erweiterung für den Golfplatz.

Dafür tut sich was in Tegernsee. Für das ehemalige Krankenhaus-Grundstück ist endlich ein Investor gefunden. Viele Jahre hat man darauf warten müssen. Geplant ist jetzt ein Hotel, Wohnungen und eine Seniorenresidenz. Und genau diese Seniorenresidenz stößt einigen in Tegernsee sauer auf: „Alt genug ist der Ort jetzt schon“ ist dann zu hören. Allerdings ist das Hotel und die Tatsache, dass sich überhaupt was tut auf dem Gelände, im Moment wahrscheinlich einfach der größere Pluspunkt. Und eine echte Wahl hat man leider auch nicht.

Eine echte Wahl hatte dagegen der Gmunder Dorfladen bei der Auswahl seiner Mitarbeiter. Geschäftsführer Vogt bat uns einen kleinen Aufruf auf die Tegernseer Stimme zu nehmen: Mitarbeiter für den Dorfladen gesucht. Das haben wir gemacht und es hat wirklich gut funktioniert. Drei neue Mitarbeiter hat Vogt so gefunden und war mit der Qualität der Bewerber durchaus zufrieden. Uns freut’s. Ihn freut’s. Die Bewerber freut`s. Alle glücklich!

Weniger glücklich wird leider der Start in die neue Woche für einige Autofahrer im Tal werden. Weil die Arbeiten an der Gmunder Mangfallbrücke nicht sauber ausgeführt wurden, muss ab Montag nachgebessert werden. Heißt: Die komplette Woche wird eine Fahrspur gesperrt und die beliebte Baustellenampel wird mal wieder für ordentlich Rückstau sorgen…

Wir wünschen an dieser Stelle trotzdem einen guten Start in die Woche. Und immer schön ruhig bleiben, wenn die Ampel kurz vorher auf auf Rot springt.


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