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Suche nach 51-jähriger Vermissten in vollem Gange

Zeugen widersprechen sich

Von Franziska Hampel

Die Fahndung nach der vermissten 51-jährigen Frau läuft weiter auf Hochtouren. Seit dem 30. Dezember ist die Valleyerin von zu Hause verschwunden – seit Samstag läuft die offizielle Fahndung. Auch Handyortung und Hundestaffeln wurden in der Zwischenzeit in Erwägung gezogen. Doch bisher ohne Erfolg. Hinweise führen jedoch ins Tal.

Situation unverändert

„Die Situation ist unverändert. Die 51-Jährige ist noch nicht gefunden worden“, erklärt der zuständige Beamte der Polizeiinspektion Holzkirchen. Die Valleyerin war am 2. Januar von ihren Verwandten als vermisst gemeldet worden.

Am 30. Dezember verließ die Frau das Haus. Als sie am Neujahrstag nicht wieder zu Hause auftauchte, alarmierte die Familie die Polizei. Die Vermisste sei sehr wackelig auf den Beinen und braucht ihre Medikamente, so die Angehörigen. Inzwischen wurde die Frau von der Polizei zur Fahndung ausgeschrieben. Auch eine Handyortung sei überlegt worden, doch ihr Mobiltelefon hat die Frau offenbar nicht mitgenommen.

Zudem wurde über eine Suche mit einer Hundestaffel nachgedacht. „Gestern hatten wir bereits Gespräche mit Hundeführern“, erläutert der Beamte. Ohne einen konkreten Anhaltspunkt auf den Aufenthaltsort der 51-Jährigen sei eine Hundesuche jedoch nicht zielführend.

Erste Hinweise aus der Bevölkerung

Ein Hinweis, wo sich die Frau befinden könnte, kam gestern aus der Bevölkerung. Eine Zeugin gab an, die Frau auf einer öffentlichen WC Anlage in Schliersee gesehen zu haben. Die Angaben der Zeugin widersprechen sich jedoch mit den zeitlichen Angaben des Nachbars.

Dieser teilte mit, die vermisste Frau am 30.12.2015 um 16 Uhr am Bahnhof in Holzkirchen abgeliefert zu haben. Sie erkundigte sich bei ihm nach den Fahrpreisen nach Schliersee und Tegernsee. Dies ist momentan der einzige Hinweis auf ihren möglichen Aufenthaltsort.

Vorgehen der Polizei

Bevor die Beamten wussten, dass die Valleyerin nach Holzkirchen gefahren wurde, untersuchten sie auch das Haus und die nähere Umgebung. Ihrer Familie hinterließ sie einen Zettel auf dem sie laut Polizei schrieb: „Bin eingeladen. Guten Rutsch. Komme am 1.1. wieder.“ Einen Abschiedsbrief, und damit konkreten Hinweis auf einen Suizid, gibt es nicht. Durch die Angabe der Einladung geht die Polizei davon aus, dass sich die Frau möglicherweise noch bei Bekannten aufhält.

Am 7. Januar müsste die Valleyerin wieder zum Arbeiten beginnen. Ein Arbeitsantritt oder ein Fernbleiben könnte weitere Hinweise auf das Verschwinden ergeben, sagt die Polizei. Momentan können bei der Suche nach der Frau vor allem Hinweise von Zeugen helfen. Wer die Frau gesehen hat, soll sich daher umgehend bei der Polizeiinspektion Holzkirchen melden.

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