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Zum Muttertag Zeit und kleine Aufmerksamkeiten schenken

Von Redaktion

Jedes Jahr ist der zweite Sonntag im Mai Muttertag. Die Tradition geht auf Anna Jarvis zurück, eine US-amerikanische Frauenrechtlerin des 19. Jahrhunderts. Die Idee, einen Festtag für Mütter einzuführen, fand bald auch in Europa Anklang. Heute geht es am Ehrentag der Mütter vor allem um gemeinsame Zeit – kleine persönliche Aufmerksamkeiten, die Mamaherzen höherschlagen lassen.

Bildrechte: Flickr Für Dich, liebe Mama Marco Verch CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Die Tradition

Anna Jarvis war die Tochter von Ann Maria Reeves Jarvis, ebenfalls bereits eine Frauenrechtlerin, die sich stark für die besonderen Rechte von Müttern einsetzte. 1865 versuchte Ann Maria Jarvis in den USA, die Mütterbewegung „Mothers Friendships Day“ einzuführen. An diesem Tag sollten Mütter in organisierten Meetings zusammenkommen können, um sich über aktuelle Fragen und Probleme austauschen zu können. Das Vorhaben blieb zunächst erfolglos. Zwei Jahre nach dem Tod von Ann Maria Jarvis startete ihre Tochter Anna ein „Memorial Mothers Day Meeting“ zum Gedenken an ihre Mutter. Das Treffen fand so großes Interesse, dass ein weiteres im darauffolgenden Jahr stattfand.

In den folgenden Jahren drang Jarvis in Briefen an wichtige Institutionen wie Frauenvereine und an Politiker, Geistliche oder bedeutende Geschäftsleute darauf, einen offiziellen Muttertag einzuführen – mit Erfolg. Der erste Muttertag wurde 1914 offiziell als nationaler Feiertag in den USA begangen. In den Folgejahren verbreitete sich die Idee international.

Der erste deutsche Muttertag wurde 1923 feierlich begangen. Er wurde vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber organisiert und geriet schnell in die Kritik, ein rein kommerzielle motivierter Festtag zu sein. Auch in anderen Nationen wurde der Gedenktag – zum Unmut vieler – schnell zur einer Kommerzveranstaltung. Ann Jarvis selbst setzte sich darum bald schon wieder für die Abschaffung des Tages ein, der mittlerweile eher ein Geschenktag denn ein Gedenktag geworden war.

Kleine Aufmerksamkeiten

Dabei schließt das eine das andere aber gar nicht aus und tatsächlich sind Geschenke natürlich ein wichtiges Thema zum Muttertag, wie zu so vielen anderen Festtagen auch. Umfragen zeigen, dass der Muttertag sogar einer der beliebtesten Anlässe zum Schenken ist. Vielen geht es dabei nicht in erster Linie um ein wertvolles Geschenk, sondern um die Freude, die man der Mutter mit dem Schenken macht.

Deshalb steht oftmals im Vordergrund, etwas Persönliches, ganz Individuelles zu schenken. Statistiken zeigen schon seit einigen Jahren, dass vermehrt nach Alternativen zum obligatorischen Blumenstrauß oder der Pralinenschachtel gegriffen wird. 2014 verschenkten in Deutschland noch 71 Prozent der Menschen Blumen, 2016 waren es nur noch 29 Prozent. Heute sollen die Geschenke besonders sein, möglichst persönlich und einfallsreich.

Was kann man schenken?

Wer der Mutter etwas schenken möchte, muss deshalb natürlich nicht zwangsläufig den Blumenstrauß streichen. Aber es sollten die richtigen Blumen sein. Ein Strauß mit Mamas Lieblingsblumen oder in ihrer liebsten Farbkombination kommt ganz sicher besser an als ein vorgefertigter Massenstrauß. Allgemein ist selbstverständlich zu empfehlen, Geschenke zu machen, die sich der Beschenkte auch wünscht oder die er braucht.

Für fast jede Person lassen sich kleine nützliche Alltagsgegenstände finden, über die sie sich freut und die zugleich nützlich sind. Hat Mama beispielsweise ein neues Smartphone, benötigt sie vielleicht auch noch eine schützende Hülle dafür – und zwar idealerweise eine, die sonst keiner hat.

Sie kann beispielsweise ganz einzigartig gestaltet sein, vielleicht sogar ein Foto des Lieblingssängers oder der bzw. des Schenkenden aufweisen. Mittlerweile kann man für fast jedes Handymodell personalisierte Hüllen mit dem eigenen Foto erstellen lassen, unter anderem hier, wo das ganz leicht von der Hand geht. Ist ein Geschenk praktisch oder zumindest persönlich, zeigt das schließlich, dass sich der Schenkende wirklich Gedanken darum gemacht hat.

Zeit miteinander schenken

Neben materiellen Aufmerksamkeiten kann man auch wortwörtlich Aufmerksamkeit schenken und wird garantiert Mamas Augen zum Leuchten bringen. So bietet sich zum Beispiel ein gemeinsames Essen in einem der Restaurants in der Region an. Eine Wander- oder Radtour eignet sich ebenfalls dazu, gemeinsame Erinnerungen zu schaffen und die Bindung zueinander zu stärken. In der Region gibt es zudem so einige Events zum diesjährigen Muttertag.

Einige Unternehmungstipps:

  • Internationaler Museumstag mit kostenlosen Museumsführungen in Rottach-Egern
  • kostenfreies Muttertagskonzert im Musikpavillon im Kurpark in Kreuth
  • Tag der offenen Tür im Olaf Gulbransson Museum in Tegernsee
  • Erlebnisfahrt mit Muttertagsmenü auf dem Tegernsee (Linien A und B ab Rathaussteg 1 in Tegernsee)

Weitere Vorschläge für regionale Veranstaltungen am Muttertag gibt es hier.

Den Grundgedanken des Muttertags sollte man immer im Blick behalten: Es geht nicht um ein großes, teures Geschenk, sondern um eine Anerkennung. Übrigens kann man die nicht nur an diesem einen Tag im Jahr seiner Mama zeigen, schließlich hat man nur die eine.

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Dieser Artikel steht nicht im Zusammenhang mit der Redaktion oder redaktionellen Inhalten.


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