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Kreuth

Zwei 25-Jährige hingen in der Wolfsschlucht fest

Von Redaktion

Gestern Nachmitttag rückte die Bergwacht Rottach-Egern in Richtung Blauberge aus. Ein Mann und eine Frau waren in Not geraten und mussten aus gefährlichem Gelände gerettet werden.

Der Rettungshubschrauber war gestern in der Wolfsschlucht im Einsatz: Zwei Personen waren in Not geraten. /Bild rechts: Bergwacht Rottach-Egern

Am frühen Nachmittag gingen die Piepser bei der Bergwacht Rottach-Egern. „Zwei Personen hängen in der Wolfsschlucht fest“, so der Hilferuf von Angehörigen der in Not geratenen. Die Angehörigen befanden sich zu diesem Zeitpunkt an den Siebenhütten und standen lediglich im telefonischen Kontakt mit den Verstiegenen.

Deshalb konnten sie auch nicht sagen, wo genau die zwei Personen – eine 25-jährige Frau und ein 25-jährigen Mann aus dem Münchner Umland – festhingen. Nach ersten Informationen hatten sie sich scheinbar im Bereich des Wolfsschlucht-Steiges in absturzgefährlichem Gelände verstiegen. Dort konnten sie weder vor noch zurück, sodass sie sich sehr weit oben in der Wolfsschlucht auf einem sehr kleinen Standplatz befanden.

Gelände extrem steil

Eine direkte Kontaktaufnahme war wegen des schwachen, immer wieder unterbrochenenen Mobilfunknetzes nicht möglich. Zwei Bergretter der Bergwacht Rottach flogen mit dem Rettungshubschrauber zur angenommenen Stelle. Gleichzeitig fuhren vier Bergretter zu den Siebenhütten, um mit den Angehörigen an den Siebenhütten Kontakt aufzunehmen, und von unten in die Wolfschlucht einzusteigen.

Aber die Vermissten befanden sich nicht an der angegebenen Stelle. Die Bergretter konnten sie jedoch kurz darauf orten. Vom Hubschrauber aus seilten sich zwei Bergwachtler zu den Verstiegenen ab. Das Gelände war laut Auskunft der Rottacher Bergwacht „zerklüftet, extrem steil und brüchig“.

Ein falscher Schritt in diesem unwegsamen und sehr steinigen Gelände hätte zum Absturz und folgenschweren Verletzungen führen können, so die Bergwacht. Zuerst wurde die Frau per Seilwinde in den Hubschrauber gezogen und ins Tal geflogen, kurz darauf der Mann. Die beiden 25-Jährigen erlitten keine Verletzungen.


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