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Hans Hacker und Katrin Felbermeir berichten von der WM in Brasilien

Zwei Rottacher in Rio

Von Nina Häußinger

Die ganze Welt ist im Fußballfieber. Während der Weltmeisterschaft kann sich keiner mehr der Euphorie im Land entziehen. Und die ganz großen Fans, die fahren natürlich nach Brasilien, um die deutsche Nationalmannschaft direkt vor Ort zu unterstützen.

So auch Hans Hacker und Katrin Felbermeir aus Rottach-Egern. Beim ersten Spiel der deutschen Nationalelf waren sie live dabei.

Hans Hacker und seine Freundin Katrin Felbermeir beim Eröffnungsspiel der Deutschen in Brasilien
Hans Hacker und seine Freundin Katrin Felbermeir beim Eröffnungsspiel der Deutschen in Brasilien

Karten für die diesjährige Weltmeisterschaft in Brasilien zu bekommen, ist nicht leicht und vor allem nicht billig. Da muss man großes Glück haben, um an gute Plätze mitsamt Unterkunft zu kommen. Hans Hacker aus Rottach-Egern hatte dieses Glück. Gute Kontakte haben ihm das ermöglicht. „Wir haben super Karten bekommen. Das waren Hospitality Tickets, die man als ‚Normalo‘ eigentlich gar nicht bekommt“, erklärt er. Auch das Fünf-Sterne-Hotel direkt an der Copacabana wäre eigentlich unbezahlbar gewesen.

Schon 2010 war Hacker in Südafrika bei der WM und damals so fasziniert, dass er auch in diesem Jahr dabei sein wollte. Mit dabei seine Freundin Katrin Felbermeir. Vom bunten Treiben in Brasilien und den Sehenswürdigkeiten sind die beiden Rottacher jedenfalls begeistert. Etwa bei einem Ausflug auf die 38 Meter hohe Christusstatue auf dem rund 700 Meter hohen Corcovado mit Panoramablick über die Stadt und den weltbekannten Copacabana-Strand. Auch eine Fahrt auf den Zuckerhut durfte natürlich nicht fehlen.

Besonders glücklich war Hacker über das Essen in Brasilien. „Abends waren wir in traditionellen Churrascarias. Das sind Restaurants, in denen es vor allem gegrilltes und gebratenes Fleisch gibt“, erzählt er. Das Fleisch wird von den Kellnern direkt am Tisch vom Grillspieß geschnitten und serviert. Eine kulinarische Köstlichkeit, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Tolle Stimmung, kaum Proteste

Am Montag dann das Highlight der Reise: das erste Gruppenspiel der deutschen Mannschaft. „Wir sind nach Salvador geflogen und haben das 4:0-Spektakel gegen Portugal live mit 51.000 Fans im neu gebauten Stadion gesehen“, berichtet Hacker.

Auch die Stimmung im Stadion sei toll gewesen. „Wir waren in der Nähe des deutschen Blocks und da haben wir schon viel Spaß gehabt beim Zuschauen“, so der Rottacher. Sowohl im Stadion als auch in Rio habe man überall auf den Straßen und auch abends in den Restaurants Deutsche getroffen.

Vor allem die Brasilianer hat Hacker als freundlich und hilfsbereit kennengelernt. „Es hat niemand etwas Negatives über die WM gesagt, was wir anfangs befürchtet haben, da in den Nachrichten ja die Rede von Protesten war.“ Das einzige Problem war die Verständigung. Denn nur wenige der Einheimischen sprechen Englisch. Zurechtgekommen sind die beiden Rottacher trotzdem.

Fazit: Die Reise hat sich gelohnt
Fazit: Die Reise hat sich gelohnt.

Auch zum Thema Sicherheit konnte sich Hacker nur positiv äußern. „Wir haben uns an den Hauptattraktionen der Stadt sowie an der Copacabana zu keiner Zeit unsicher gefühlt“, erklärt der Rottacher. Das habe in erster Linie auch daran gelegen, dass das Polizeiaufgebot sehr groß war und an der Copacabana alle 50 Meter ein Streifenwagen stand.

Insgesamt waren die beiden fasziniert von ihrer Reise nach Südamerika. „Auch wenn 11 Stunden Flug schon sehr lang sind, hat es sich doch sehr gelohnt, die Stimmung in Brasilien mitzuerleben.“ In jedem Fall ein Land, in dem es viel zu entdecken gibt. Für das dritte Spiel am Donnerstag hofft Hacker auf ein 2:0 gegen die USA.


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