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Pendler brauchen weiter Geduld

Zwei Tage nach dem Sturm

Von Rose Beyer

Zwei Tage, nachdem der Orkan „Niklas“ auch über’s Oberland gefegt ist, wird deutlich, welche Verwüstung er hinterlassen hat. Sowohl auf den Straßen, als auch auf den Schienen ging zeitweise nicht mehr viel. Umgefallene Bäume, Verkehrsunfälle und Zugausfälle belasteten. Pendler sind auch am heutigen Donnerstag noch betroffen. Und es droht ein neues Sturmtief.

Auf den Straßen sind die Schäden von Orkan "Niklas" beseitigt. Von Holzkirchen aus fährt bis jetzt noch weder BOB noch S-Bahn Richtung München
Auf den Straßen sind die Schäden von Orkan „Niklas“ beseitigt. Von Holzkirchen aus fährt bis jetzt noch weder BOB noch S-Bahn Richtung München

Die Bilanz von Orkan „Niklas“, der am Dienstag auch das Oberland unsicher machte, liest sich verheerend. Bäume knickten um, der Strom fiel teilweise aus, Fahrzeuge wurden buchstäblich umgeweht, Straßen mussten gesperrt werden, um umgefallene Bäume zu entfernen. Zum Glück hielten sich Personenschäden in Grenzen.

Straßen frei – Schienen Richtung München beeinträchtigt

Inzwischen ist die Lage zumindest auf den Straßen laut Polizeiinspektion Bad Wiessee wieder entspannt. Im Tegernseer Tal gibt es derzeit keine Störungen. Wie die Polizei Holzkirchen vermeldet, ist auch die B318 kurz vor der Autobahnzufahrt Holzkirchen wieder frei befahrbar. Hier musste gesperrt werden, um umgefallene Bäume zu entfernen.

Zugfahrer brauchen dagegen weiterhin Geduld. Zwar fahren die Züge der Bayerischen Oberlandbahn zwischen Tegernsee und Holzkirchen wieder. Doch wer nach München oder weiter will, ist auf andere Verkehrsmittel angewiesen. Weil auf der Strecke immer noch Aufräumarbeiten laufen, verkehrt ab Holzkirchen weder eine BOB noch S-Bahn. Ein Bus-Pendelverkehr nach München-Hauptbahnhof und zurück. Andere Haltestellen können laut BOB nicht bedient werden.

Schäden hoch – Gefahr noch nicht gebannt

Die Schäden dürften für Betroffene immens sein. So fiel ein Baum auf einen Stall in Dürnbach. Ein Kalb kam dabei ums Leben. In Großhartpenning wurde das Kirchendach aufgerissen. Auf einer Länge von sechs Metern ist die Dachkonstruktion nun freigelegt. Bis eine Fachfirma den Schaden behoben hat, wird es allerdings noch dauern.

Laut Wetteronline könnte ein kleines Randtief am heutigen Donnerstag neben kräftigem Regen und Schnee erneut Sturm – in den Bergen sogar Orkanböen – nach Süddeutschland bringen. Wer also Pläne für die Osterfeiertage macht, sollte ein bisschen Zeit für die Vorbereitung einplanen und sich im Vorfeld über Anreisemöglichkeiten und Situation vor Ort genau erkundigen.

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