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Schwerer Unfall in Kreuth - Zaunpfahl durchbohrt Auto

Zwei Personen in Skoda eingeklemmt

Von Nicole Posztos

unfall kreuth

Gegen 17:50 Uhr hat sich auf der Bundesstraße 307 zwischen Kreuth Ortsmitte und Wildbad Kreuth ein schwerer Unfall ereignet. Dabei ist der Skoda einer 74-jährigen Tegernseerin zuerst auf die Gegenfahrbahn gekommen und dann in das Anwesen Hafner gerast. Zwei Personen saßen im Auto. Beide waren für einige Zeit eingeklemmt und hatten dabei noch Glück. Denn der Unfall hätte auch schlimmer ausgehen können.

Wie der Kreuther Feuerwehrkommandant Thomas Wolf auf Nachfrage erklärte, sei die Ursache des Unfalls völlig offen. Nach ersten Erkenntnissen kam die Fahrerin in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Ein anderer Autofahrer konnte ihr zwar noch ausweichen, doch die Frau fuhr kurz darauf in den links neben der Fahrbahn verlaufenden Holzzaun eines Anwesens.

Pfahl verfehlt Insassen

Hinter dem Zaun befanden sich zur Zierde abgestellte Waggons einer ehemaligen Torf-Eisenbahn. Ein Zaunpfahl bohrte sich bei dem Aufprall durch die Windschutzscheibe in das Auto, verfehlte aber die beiden Insassen knapp. Trotzdem erwiesen sich, so Wolf weiter, die Bergungsarbeiten als äußerst schwierig. Erst gegen 19 Uhr gelang es den Einsatzkräften, auch die zweite Person – den 82-jährigen Ehemann – aus dem stark beschädigten Auto zu bergen.

Beide erlitten Verletzungen im Rumpfbereich und wurden nach der Erstversorgung durch Notarzt und BRK ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden am Skoda wird auf rund 10.000 Euro beziffert. Im Einsatz waren neben den Kreuther Feuerwehren mit 25 Mann auch zwei Krankenwägen sowie zwei Notärzte des Roten Kreuzes. Die Bundesstraße war einseitig gesperrt und konnte gegen 19:30 Uhr wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Im Einsatz sind Feuerwehren und Notärzte.
Die B307 war für rund eineinhalb Stunden nur noch einspurig befahrbar.

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