5 klassische Massagegriffe, die Sie kennen müssen

von Extern

Einer klassischen Massage liegen 5 Handgriffe zugrunde, die jeder gute Masseur beziehungsweise Masseurin beherrschen sollte. Die Kombination dieser Griffe macht die eigentliche Massage aus. Auf diese Weise werden Muskeln und Verspannungen gelockert. Je nach Art der Massage, kommen manche Techniken verstärkt zum Einsatz, andere weniger. Auch variieren Druck und Intensität von Patient zu Patient. Mit diesen 5 Massagegriffen steht einer entspannten Massage nichts mehr im Weg.

Effleurage

Die Effleurage ist der sanfte Einstieg in eine klassische Massage. Dabei streichen Sie mit Ihren Handflächen vorsichtig über die Haut des Klienten und bereiten ihn so auf die weiteren Techniken vor. Gleichzeitig tragen Sie so das verwendete Massageöl auf und machen Ihren Gast mit Ihren Händen vertraut. Generell steht bei der Effleurage das Wohlbefinden im Mittelpunkt, weniger das Lösen von Verspannungen oder Blockaden.

Petrissage

Bei der Petrissage reiben Sie die zu behandelnden Körperstellen zwischen Ihren Fingern und Händen, dadurch werden Haut, Gewebe sowie Muskeln langsam durchgeknetet. Aus dem Kneten heraus gehen Sie dann zum sogenannten Walken über. Hierbei üben Sie Druck auf die verspannten Körperstellen aus, indem Sie diese gegen Knochen, Sehnen und andere widerstandsfähige Stellen pressen. Falls Sie übrigens noch auf der Suche nach der passenden Massageliege sind, finden Sie eine große Auswahl auf https://www.bellezi.de/.

Friktion

Wie der Name dieses Massagegriffs bereits vermuten lässt, geht es bei der Friktion wortwörtlich um Reibung. In kreisenden Bewegungen Ihrer Hände und oder Finger reiben Sie dabei die Haut des Klienten, wobei eine wohlige Wärme entsteht. Ziel ist es dabei, Verhärtungen zu lösen, wobei Druck in der Regel leicht gesteigert wird.

Tapotement

Beim Tapotement klopfen Sie die zu massierenden Bereiche des Körpers ab. Dies geschieht durch kurze, schlagende Bewegungen mit Händen oder Fingern. Bekannt ist hierbei vor allem das leichte Trommeln der Handkanten (Hacking). Dadurch soll die Durchblutung angeregt werden. Neben dem Hacking gibt es weitere Tapotement-Techniken, wie das Tapping, Slapping, Cupping und Beating.

Vibration

Um den Körper in Schwingung zu versetzen, können Sie sich einiger Hilfsmittel bedienen. Dazu zählen Hot Stones oder spezielle Massagegeräte. Die filigranen Bewegungen wirken direkt auf die Muskeln und haben eine krampflösende, lockernde Wirkung.

Die hier vorgestellten klassischen Massagegriffe kommen natürlich auch bei anderen Massageformen zum Einsatz, z. B. bei Wellness-, Sport-, Kräuterstempel- und Hot Stone Massagen. Welche Technik in welchem Maße eingesetzt wird, hängt dabei individuell vom Patienten sowie dessen Empfinden ab. Ein fließender Übergang zwischen den einzelnen Massagegriffen rundet das Massageerlebnis professionell ab und maximiert das Wohlbefinden.


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