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Rodelsaison am Wallberg beendet

Mehr Tage, mehr Gäste

Von Martin

Wer dieser Tage noch am Wallberg zum Rodeln gehen will hat Pech gehabt. Seit Montag ist die Bahn offiziell gesperrt. Vor allem im unteren Teil ist die 6,5 Kilometer lange Strecke mittlerweile zu aufgeweicht und der Schnee sehr nass, wie Peter Lorenz, Geschäftsführer der Wallbergbahn im Gespräch erzählt.

Doch die Bedingungen sind in den letzten Monaten überwiegend Wintersportfreundlich gewesen. Und so konnte die Bahn heuer einige Wochen länger offen bleiben, als im letzten, relativ schneearmen Winter. Erfreulich sei vor allem, so Lorenz, dass sich laut Bergwacht die Unfallzahlen im Rahmen hielten. In Sachen Sicherheit ist nachgebessert worden.

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Die Rodelsaison ist vorbei. Für Peter Lorenz und sein Team geht es langsam an die Inventur.

Doch 100 prozentig sicher bekommt man die sehr lange und gerade im ersten Drittel auch steile Strecke nie. „Unsere Rodelbahn ist vor allem für Ungeübte eine anspruchsvolle Sache“, weiß Lorenz und betont: “Wenn viel los ist, entstehen Eisplatten, es gibt Steilkurven und vor Kurven bilden sich durchs viele Bremsen im Tagesverlauf gerne mal Buckel”.

Daher appellierte vor kurzem auch Rodel-Vizeweltmeisterin Natalie Geisenberger, die die Strecke testete: “Vorausschauend fahren. Die Strecke ist nicht ohne.”

Und auch der ADAC wies im November letzten Jahres in einem umfassenden Rodelbahnentest daraufhin, dass Deutschlands längste Rodelbahn ein paar potentielle Gefahrenstellen birgt.

Vielleicht auch deswegen ist mittlerweile nachgebessert worden. „Wir haben beispielsweise bei einer Kurve im oberen Bereich den Auslauf etwas vergrößert. Auch die Beschilderung wurde weiter optimiert“, erläutert der Geschäftsführer die Maßnahmen.

Neuer Winter, neue Pläne

Für den kommenden Winter hat man bei den Betreibern schon weitergehende Pläne, um im Ernstfall noch schneller am Unfallort zu sein: „Es sollen Schilder angebracht werden, auf denen eine Notrufnummer und der genaue Ort, an dem man sich auf der Piste befindet, vermerkt ist.

Ob potentiell risikoreich oder nicht – „Rodeln“ liegt weiterhin im Trend. Auch wenn die abschließenden Gästezahlen noch nicht feststehen, schätzt Lorenz, dass heuer rund 30 Prozent mehr Rodler die Bahn benutzt haben. Bis zu 2.500 hätten sich an einem Schönwetter-Wochenende über den Tag verteilt auf der Strecke getummelt. Ein Erfolg, den die Betreiber im nächsten Jahr gerne wiederholen wollen.


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