Dürnbacher Feuerwehr und Gebirgsschützen-Kompanie Gmund feiern gemeinsam

8.000 Euro Zuschuss zur großen Party

Von Martin

Anfang Mai 2013 soll es in Gmund eine „zünftige Festwoche“ geben. Geplant sind ein Festzelt, ein Dettl-Konzert und vieles mehr. Anlass für die Feier ist das 125-jährigen Bestehen der Dürnbacher Feuerwehr und der Patronatstag der Bayerischen Gebirgsschützen, den die Gmunder Kompanie ausrichtet.

Als kleine Anschubfinanzierung für die beiden Veranstalter hat der Gmunder Gemeinderat nun einen Zuschuss von 8.000 Euro bewilligt. Die Bewirtung der Ehrengäste geht dabei auf Kosten der Gemeinde. Und auch der Landkreis wird wohl ein paar Euro zuschießen.

Gebirgsschützen bekommen mehr als Feuerwehrler

Quelle: gebirgsschuetzen-gmund.de
Quelle: gebirgsschuetzen-gmund.de
Feuerwehr-Kommandant Franz Huber und Gmunds Gebirgsschützen Hauptmann Robert Stumbaum haben sich dazu entschieden, sämtliche Einnahmen und Ausgaben der beiden Vereine für die vom 03. Mai bis zum 13. Mai geplante Festwoche in Gmund, gemeinsam zu tragen.

Auch deshalb stellten sie für die jüngste Gemeinderatssitzung einen gemeinsamen Zuschussantrag. Bei der Höhe der Finanzspritze dienten den Gmunder Gemeinderäten die Erfahrungen der Tegernseer und Rottacher als Orientierung. Diese hatten in der Vergangenheit bereits Patronatstage veranstaltet. Laut den Antragstellern seien hierbei Beträge im fünfstelligen Bereich genehmigt worden.

Bewilligt wurden am Ratstisch dann letztlich nicht ein Gesamtbetrag, sondern einmal 3.000 Euro für die Feuerwehrler und 5.000 Euro für die Gebirgsschützen. „Wie sie das dann untereinander aufteilen, ist ihre Sache“, regte von Preysing an und fand hierfür eine breite Mehrheit.

Als Hauptgrund für die unterschiedlich hohen Beträge wurden vor allem die hohen Kosten für die Patronatsfestschrift genannt.

Gemeinde übernimmt Bewirtung der Ehrengäste

Ungeachtet der Zuschüsse will die Gemeinde die komplette Bewirtung der zahlreichen Ehrengäste übernehmen. Kommen werden etliche Bürgermeister und auch Kardinal Reinhard Marx hat sich bereits angekündigt. Hierfür kalkuliert die Gemeinde nochmals bis zu 2.000 Euro.

Letztlich zeigten sich die beiden Vereinsvorsteher überzeugt, dass die Festwoche „nicht nur in Gmund, sondern auch auch im gesamten Tegernseer Tal, eine besondere Aufmerksamkeit finden wird.“ Damit, so sind sich alle Verantwortlichen sicher, würde man auch einen wertvollen Beitrag für den Tourismus leisten.

Im Übrigen ist von den beiden Veranstaltern geplant, dass der große Festgottesdienst bei schönem Wetter auf dem Gelände der Schörghubergruppe in Kaltenbrunn stattfinden soll. Die Verhandlungen hierfür seien derzeit noch am laufen. Von Seiten des Bauhofs wäre man allerdings sogar bereit, die Wiese vorab zu mähen.

Hier noch das geplante Programm der Festwoche

Festwoche Gmund – Seite 1

Festwoche Gmund – Seite 2


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