Ungewöhnliche Perspektiven, vielschichtige Abenteuer, unerreichbare Bergwelten. Und das an einem Ort, der wie kaum ein zweiter zu einer solchen Veranstaltung passt. Für einen der Wegbereiter war der gestrige Eröffnungsabend der letzte nach zehn Jahren Festival.
Zum letzten Mal und “mit Wehmut” eröffnete der Tegernseer Bürgermeister Peter Janssen das Bergfilm-Festival, das 2003 mit 60 Filmen aus zwölf Ländern gestartet war. Seither sind rund 1.500 Bergfilme eingereicht worden, die im Vorfeld von einer Jury begutachtet und ausgewählt werden. Alleine in diesem Jahr, so Festivalleiter Michael Pause, sind das 95 Filme aus 19 Ländern, die sich die Besucher in den kommenden vier Tagen anschauen können.
Dabei machte Pause klar, worum es beim Bergfilm-Festival grundsätzlich geht.
Es geht nicht nur um die alpine Action sondern um die große Bandbreite der Berge, die Umgebung, die Natur.
Diese Linie wollen sich die Macher auch heuer wieder treu bleiben. Die Zuschauer dürfen sich bei den diversen Produktionen teilweise auf eine emotionale Achterbahn freuen. Und das, so Janssen bei seiner kurzen Eröffnungsansprache, am “mit aller Bescheidenheit schönsten Flecker der Welt.”
All das ist in Tegernsee noch bis Sonntag möglich. Die international besetzte Jury hat in der Zwischenzeit die Aufgabe, bis zur Schlussfeier am Samstag die Besten aus den 95 Bergfilmen auszuwählen. Zu sehen sind die Siegerfilme dann in der Matinee am Sonntag ab 9 Uhr. Das Programm ist am Samstag ab 22 Uhr im Internet nachzulesen.
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