Tegernsee: Betreiber und Architekt stellen Entwürfe vor
A-ja-Kompromiss steht

von Nadja Weber

Seit der Ankündigung eines Architektenwettbewerbs für das geplante A-ja-Hotel in Tegernsee war es lange Zeit ruhig. Jetzt stellen der Betreiber, Bürgermeister Johannes Hagn und der Projektentwickler die konkreten Pläne der Öffentlichkeit vor. Mit dem Kompromiss sollen jetzt auch die Anwohner zufriedengestellt werden.

Auf diesem Grundstück an der Perronstraße Tegernsee-Süd soll das a--ja-Hotel entstehen. Am 17. Juni werden die neuen Pläne vorgestellt
Auf diesem Grundstück an der Perronstraße in Tegernsee-Süd soll das A-ja-Hotel entstehen. / Archivbild

Die Entwürfe für das geplante A-ja-Hotel in der Perronstraße in Tegernsee sind spruchreif. Im Rahmen eines Architektenwettbewerbs wurden laut Aussage der Verantwortlichen die Belange der Öffentlichkeit, der Anwohner sowie die Vorstellungen des Projektentwicklers und des Betreibers vereint.

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Die Jury des Architektenwettbewerbs bestand aus Gemeindevertretern wie dem Bürgermeister sowie den Fraktionsvorsitzenden der Ratsparteien. Sie haben sich mehrheitlich für einen Entwurf der Projektentwickler Pfaller Ingenieure als Sieger ausgesprochen.

Kommende Woche präsentieren diese nun die Entwürfe des künftigen Vier-Sterne-Resorts der Öffentlichkeit. Im Rahmen der Veranstaltung werden sowohl der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs präsentiert, der zur Umsetzung kommen soll, als auch das SPA-Resort-Konzept der Marke A-ja.

Schwierige Vorgeschichte

Das Hotelprojekt in Tegernsee-Süd war lange Zeit umstritten. Die Anwohner fürchteten eine hohe Lärmbelastung, eine zu große Flächenversiegelung und fühlten sich von den Verantwortlichen außen vor gelassen. Man werde nicht in Tegernsee investieren, sollte die Baugenehmigung nicht wie geplant genehmigt werden, soll Hutmacher damals gesagt haben.

Im Frühjahr vergangenen Jahres haben sich daher 80 Anwohner mit einer Stellungnahme an die Stadt gewandt. Am Ende stand der jetzt durchgeführte Architektenwettbewerb als Kompromiss fest. Damit sollen nun alle Interessen berücksichtigt werden.

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