Frostschäden verschaffen den Bauhöfen viel Arbeit

Ab April werden rund um den See die Schlaglöcher geflickt

Von Steffen Greschner

Der zu Ende gehende Winter hat seine Spuren an vielen Straßen im Tal hinterlassen. Ab April werden sich einige Bauhöfe daran machen alte wie auch neu dazugekommene Schlaglöcher auszubesseren.

In einigen Gemeinden stehen für 2012 größere Erneuerungen auf der Agenda. Von kleinen Maßnahmen bis zur Kompletterneuerung ganzer Straßenabschnitte. Es gibt viel zu tun.

Um beispielsweise die Straßenschäden in Rottach-Egern zu beseitigen hat der Gemeinderat nun den ortsansässigen Architekt Lorenz Strohschneider beauftragt. Dessen Aufgabe ist erklärt Rottachs Geschäftsleiter Josef Brummer so: „Der Architekt wird uns demnächst für alle Schäden an kommunalen Straßen einen Kostenvoranschlag machen“, erklärt Brummer. Je nach Jahresetat wolle man sehen, was alles gemacht werden kann.

Valepper Straße: die „größte Baustelle“ Rottachs

Für alle Maßnahmen des aktuellen Jahres soll das Budget am 24. April festgelegt werden. Dann wird entschieden, wo die Prioritäten festgelegt werden müssen oder ob man das ein oder andere Vorhaben auf die darauffolgenden Jahre verschieben muss.

Die Valepperstraße soll 2013 geflickt werden.

An Rottachs größter „Baustelle“, der Valepper Straße, wird laut Bauamtsleiter Stefan Staudinger 2013 von Ellmösl bis zum Anfang der Mautstraße der Belag erneuert. „Wir haben entschieden, dass es auf dem etwa 700 Meter langen Straßenabschnitt einfach nicht mehr ausreicht, nur zu Flicken“, so Geschäftsleiter Brummer: „Jetzt mach mas a moi gscheit. Der Straßenabschnitt beschäftigt uns schon seit Jahren.“

Jetzt gilt es aber erstmal abzuwarten bis der Winter komplett vorbei ist und der Frost aus dem Boden raus ist. „Es können sich noch weitere Schlaglöcher entwickeln“, sagt Brummer. Vor allem wenn der Frost aus den Straßen weicht.

Großbaustellen in Tegernsee und Bad Wiessee

Aber nicht nur an Rottachs Straßen wird in den nächsten Wochen gearbeitet. Aus dem Gmunder und Kreuther Rathaus ist zu erfahren, dass dieses Jahr zwar nichts größeres anstehe. Nur eben die „normalen Ausbesserungen“.

In Bad Wiessee dagegen gab es im Januar in der Setzbergstraße einen Wasserrohrbroch. Die komplette Straße ist eingebrochen. „Das Loch haben wir erstmal provisorisch mit Kies gefüllt“, sagt Thomas Holzapfel aus dem Bauamt und ergänzt: „Wir gehen dieses Jahr vor allem die Driessenstraße an. Aber auch in der Wallbergstraße werden wir den Belag erneuern.“

Tegernsees größte Baustelle wird dieses Jahr laut Geschäftsleiter Hans Staudacher der untere Teil der Bahnhofstraße sein. „Voraussichtlich im April wird hier für etwa drei Wochen die Straße aufgerissen. Busse werden wohl über die Hochfeldstraße ausweichen müssen“, sagt Staudacher und fügt an: „Eine Bestandsaufnahme der neuen Winterschäden haben wir noch nicht gemacht.“ Das eine oder andere Schlagloch auf den kommunalen Straßen sei aber mit Sicherheit auch in Tegernsee dazugekommen.


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