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Rottacher Gemeinde handelt sofort

Achtung! Stacheldraht bei Hundestrand

Von Simon Haslauer

Im Waldstück zur Fährhütte hat sich gestern ein Hund schwer verletzt. Der Grund: ein sehr versteckt liegender Stacheldraht. Fahrlässigkeit oder mutwilliges Handeln eines Hundehassers? Die Gemeinde Rottach handelt jedenfalls umgehend.

Versteckt im Wald und nicht nur gefährlich für Hunde: Stacheldrahtzäune.

Sie wollen anonym bleiben. Aber die Bilder ihrer Hunde sprechen Bände. Halterinnen hatten am Donnerstagvormittag ihre Tiere am Hundestrand laufen lassen. Links davon liegt ein Waldstück. Dort tollten die Vierbeiner. Was keiner wusste: Im Gestrüpp versteckt, Stacheldraht. Warum der dort liegt, welchen Sinn er für den Besitzer macht, erschließt sich nicht. Prompt sind zwei  Hunde in das spitze Metall gelaufen, einer verletzt sich schwer an Beinen und Bauch.

Die Hundehalterinnen sind sauer und traurig: „Für uns endet ein feiner Ausflug nun mit jaulenden Tieren und einer Fassungslosigkeit angesichts der Ignoranz einiger Mitbürger.“ Vor allem wollen die Damen alle Hundebesitzer warnen, ihre Hunde dort nicht in den Wald laufen zu lassen. Wunden drohen.

Wer wird was unternehmen?

Kurz darauf meldet sich eine weitere  Frau in der Redaktion. Kinder spielen oft in dem Wald Fangen, erzählt sie und zeigt sich verblüfft darüber, was ein Netz aus Stacheldrähten dort zu suchen hat. Sie informierte die Gemeinde.

Eine erste Warnung – wurde das Schild von der Geschädigten aufgestellt? / Quelle: Nina Häußinger

Dort zeigt man sich betroffen. Der Stacheldraht soll so schnell wie möglich verschwinden. Erste Maßnahmen werden sofort eingeleitet. Gerhard Hofmann, Geschäftsleider der Gemeinde Rottach-Egern erklärt:

Wir lassen das jetzt vom Bauhof entfernen, weil das natürlich Gefahrenpotential für unseren Hundestrand ist.

Vor Ort treffen wir zwei Gemeindemitarbeiter, die nach dem versteckten Draht suchen. Am Waldrand wurden bereits zwei Schilder – wohl von der Geschädigten – angebracht: “Vorsicht Stacheldraht”. Ein Netz aus Stacheldraht lässt sich im Waldstück nicht finden. Weit hinten sind mehrere Drähte von Baum zu Baum gespannt. Sowohl am Boden, als auch auf Höhe des Oberkörpers. Die Gemeindemitarbeiter werden den Draht noch heute entfernen.

Falls sich der Verantwortliche über diese Vorgehensweise ärgert, so Hofmann, “soll derjenige herkommen und sich beschweren.” Wer für dieses Grundstück verantwortlich ist, weiß Hofmann nicht.

Noch heute soll das gefährliche Wirrwarr entfernt werden. / Quelle: Nina Häußinger


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