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Almdorf-Entscheidung im Februar

Macht Käfer das Rennen?

Anfang Oktober erteilte das Landratsamt die Baugenehmigung für das Almdorf. Das Projekt hoch über dem Tegernsee könnte nun verwirklicht werden. Doch es verzögert sich. Frühestens im Februar erfolge nun erst die Vertragsunterzeichnung, wie Projektentwickler Rainer Leidecker gegenüber der TS erklärt.

Auf diesem Grundstück soll das Vier-Sterne-Almdorf entstehen.

Für das lange umstrittene Almdorf waren einmal drei „konkrete“ Interessenten als Investoren im Gespräch. Einer davon ist Michael Käfer. Ob es auf ihn zuläuft, wird wohl erst im Februar bekannt werden, wie Leidecker auf Nachfrage erklärt. Er geht davon aus, dass „die Vertragsverhandlung im Laufe des Februars erfolgt“.

Die Baugenehmigung liegt nun inzwischen „ohne irgendwelche Einschränkungen vor, sie ist nun so, wie wir sie brauchen“, betonte Leidecker bereits im Oktober, „es musste noch ein zusätzliches Bodengutachten gebracht werden“.

Berghammer trifft Entscheidung

Die Almdorf-Planungen der Ernst Tengelmann Projekt GmbH am Fuß der Neureuth mussten viele Hürden nehmen. Nun fehlt nur noch der Investor, der das Hotel verwirklicht. Es umfasst 76 Betten in sieben simulierten Almhütten, einen Weiher und ein Hauptgebäude mit Tiefgarage, alles in gehobener Ausstattung.

Der oder die Interessenten, die das Almdorf des Schlierseer Architekten Johannes Wegmann verwirklichen wollen, würden jeweils die Rolle als Investor und Betreiber ausüben. „Wir werden gemeinsam die Adresse mit der Familie Berghammer auswählen, da sie das Erbbaurecht über 90 Jahre vergibt. Sie soll auch die letztendliche Entscheidung treffen, die als Nachbarn damit die nächsten Jahrzehnte glücklich und zufrieden sein sollen“, so Leidecker im Oktober.

Betreibt Käfer das Almdorf?

Christian Berghammer bleibt weiterhin Eigentümer des 4.500 Quadratmeter großen Areals, auf dem noch das geschlossene Café Bergschwalbe steht. Zwar würde Berghammer mit der Adresse Michael Käfer als Pächter gut klarkommen, doch noch sei nichts fix. Vielleicht aber schon im Februar. „Es bleibt bis zum Schluss spannend“, erklärte Leidecker.

Wir haben nichts Nachteiliges gehört, dass Herr Käfer kein Interesse mehr haben soll. Wir werden jetzt ziemlich konkret Kontakte aufnehmen. Für alle Interessenten war natürlich die Baugenehmigung maßgebend, da noch nicht bekannt war, ob es irgendwelche Auflagen vom Landratsamt gab, die nicht zu erfüllen sind.

Bekannt ist, dass Käfer als Änderungswunsch das ein oder andere Haus gerne weglassen würde. Eine Gastronomie im Almdorf mache für ihn wenig Sinn, wenn er diese schon auf Gut Kaltenbrunn habe, so äußerte sich der Münchner Unternehmer bereits gegenüber der Tegernseer Stimme. Von einem Shuttle-Service für die Hotelgäste des Almdorfs wurde bereits einmal laut nachgedacht.

Nachdem nun alles in trockenen Tüchern ist, sei Leideckers Aufgabe erfüllt. Jetzt liege die Entscheidung bei der Familie Berghammer. Der Kandidatenkür bei den Berghammers mit der Unterzeichnung eines komplexen Vertragswerkes steht nichts mehr im Weg.


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