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Tegernseer Hotelier baut sich Wohnhaus

Andreas Greither expandiert weiter

Die Erweiterung seines Westerhofs ist schon ein Mammut-Projekt. Doch jetzt will Andreas Greither in unmittelbarer Nachbarschaft auch noch ein Einfamilienhaus samt Pool errichten.

Dieser Altbau soll einem Einfamilienhaus mit Pool weichen.

Die Lage am Ende der Olaf-Gulbransson-Straße ist exquisit. Neben und hinter dem Grundstück verlaufen Wanderwege, beginnt der bislang noch unbebaute Bergrücken, der bis zur Neureuth reicht. Nach Süden blickt man über den Tegernsee bis zu den Blaubergen. Ein Idyll. Das weiß natürlich Greither, der wenige Meter darunter sein Hotel Westerhof betreibt. Und es ständig umplant.

Seit acht Jahren beschäftigt der Hotelier Stadt, Behörden, Nachbarn und Gerichte mit seinem Masterplan für den Westerhof. Große Veränderungen hat er dort vor. Ein luxuriöses Fünf-Sterne-Hotel mit 134 Zimmern soll es werden. Ein Leuchtturmprojekt als wichtige Ergänzung für den Tourismus, heißt es im Rathaus.

Doch am meisten sorgen sich die Anwohner über die Verkehrssituation. Ein Sicherheitsrisiko sei die Erschließung allein über die Olaf-Gulbransson-Straße, die jetzt schon überlastet und viel zu eng sei. Auch die Neureuthstraße sei nicht geeignet, noch mehr Verkehr aufzunehmen. Doch es dürfte noch mehr werden, zumindest in der Bauphase, wenn Greithers Pläne für das Einfamilienhaus realisiert werden.

Tunnel zum Haupthaus

Mit seinem Antrag auf Vorbescheid wollte Greither im Bauausschuss geklärt wissen, ob sich sein geplantes Einfamilienhaus baulichen in die Eigenart der näheren Umgebung einfüge. Er will den versteckt gelegenen Altbau mit einer Grundfläche von etwa 173 Quadratmetern abreißen und durch einen zweigeschossigen Neubau in gut gleicher Größe ersetzen. An der Südseite soll eine zehn auf neun Meter große Tiefgarage entstehen.

In dieses Hanggrundstück ist auch eine Tiefgarage mit Zugang durch einen Tunnel geplant.

„Sie wird durch einen Tunnel mit dem Hauptgebäude verbunden“, so Bauamtsmitarbeiter Stephan Herbst im Ausschuss. Davor plane Greither noch ein acht Meter langer Pool. Das Grundstück liege im Innenbereich und werde im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche ausgewiesen. Das Vorhaben sei zulässig, „wenn es sich nach Art und Weise in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt“, so der Beschlussvorschlag.

Ein Gebäude mit vergleichbaren Maßen gebe es in unmittelbarer Nachbarschaft.
Im Gegensatz zu den zahlreichen Diskussionen um Greithers Pläne für den Westerhof gab es diesmal im Ratssaal keine Wortmeldungen. Der Bauausschuss hielt das Einfamilienhaus „planungsrechtlich für zulässig“ und genehmigte es einstimmig.


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