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Bachmair Weissach will Almhütte bauen

Après-Ski in Weissach?

Von Robin Schenkewitz

Das Bachmair Weissach will sich als Tagungs- und Eventhotel etablieren. Daher reagiert man jetzt auf den Wunsch der Kunden, Feiern in bayerischer Atmosphäre abhalten zu wollen.

Dafür soll bei der Event-Arena eine Almhütte entstehen. Ärger mit den Anwohnern will man aber schon jetzt vorbeugen. „Die Hütte ist nicht für Gelage gedacht“, beschwichtigt der Hoteldirektor.

Auf diesem Tennisplatz hinter der Bachmair Weissach Arena soll die Almhütte entstehen
Auf diesem Tennisplatz hinter der Bachmair Weissach Arena soll die Almhütte entstehen.

Die Idee hatte Ingo Schwegler bereits vor sechs Jahren, als er noch in einem renommierten Frankfurter Hotel gearbeitet hat. Um die dortige Terrasse auch in den Wintermonaten nutzen zu können, schlug der gebürtige Schongauer eine Almhütte im bayerischen Stil vor. „Das war ein voller Erfolg“, berichtet Schwegler.

Sozusagen als Re-Import will Schwegler dieses Konzept nun auch im Tegernseer Tal umsetzen. Direkt neben der Bachmair Wiessach Arena soll auf den ehemaligen Tennisplätzen die 200 Quadratmeter große Doppelhütte entstehen und Platz für 50 bis 300 Personen bieten.

Schon 12 Großveranstaltungen geplant

Eine Konkurrenz zu den bestehenden Hütten im Tal sieht Schwegler allerdings nicht. Man habe sich vorab umgeschaut, welche Hütten bereits im Tal vorhanden seien. Solche für bis zu 150 Personen seien problemlos zu finden. „Doch danach wird es schwierig“, weiß Schwegler. Diese Lücke will man nun schließen.

Die Hütte lässt sich Schwegler vom „Hüttenbauer seines Vertrauens“ aus 200 Jahre altem Altholz von echten bayerischen Hütten zusammenbauen. Allerdings nur für drei Monate. „Danach wird das Haus wieder eingelagert“, erklärt der Hoteldirektor. Eine Baugenehmigung brauche man dafür nicht. Die Hütte werde als sogenannter fliegender Bau behandelt, ähnlich einem Festzelt, erklärt der Direktor.

Einem ganzjährigen Betrieb der Hütte, mit dem man beispielsweise den Eventveranstaltungen auf der Popperwiese Konkurrenz machen könnte, erteilt Schwegler eine vorläufige Absage. „Das ist von der Genehmigung her schon schwieriger“, meint er. Bevor man darüber entscheiden könne, wolle man zunächst die Resonanz in diesem Winter abwarten. Bisher sei man mit den Buchungen für dieses Jahr allerdings schon sehr zufrieden. Zwölf Großveranstaltungen hätten sich bereits angekündigt, weitere Kunden stünden in Aussicht, verrät Schwegler.

Die Hütte auf der Popperwiese sorgte in den vergangenen Wochen für viele Spekulationen.
Zunächst will man den Partys auf der Popperwiese keine Konkurrenz machen.

Einem Streit mit den Anwohnern, wie er beispielsweise beim Bau des Parkplatzes vom Zaun gebrochen war, will man schon jetzt vorbeugen. Die Decke sei extra schallisoliert und eine Band sei im Inneren auch nicht vorgesehen. „Wir liegen mit den zu erwartenden Messwerten mehr als im Grenzbereich“, sagt Schwegler.

Die Hütte ist nicht für Gelage gedacht. Man darf sich das nicht als Party- oder Après-Ski-Hütte vorstellen. Das ist es auf keinen Fall. Es ist mehr ein Restaurant in gemütlicher Atmosphäre.

Los geht der Bau am 19. November. Bis spätestens am 24. soll die Hütte fertig sein, hofft der Direktor. Dann kann das Bachmair Weissach neben den bis zu 1.100 Gästen in der Eventarena auch noch weitere 300 Gäste bewirten.

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