Warmer Herbst lässt freie Jobs kalt

Von Peter Posztos

Die Anzahl der arbeitssuchenden Menschen rund um den Tegernsee hat sich im letzten Monat spürbar erhöht. Wie jedes Jahr liegt der Grund im spätherbstlich bedingten schwachen Tourismus. Im November schließen einige Hotels und Gaststätten.

Die Agentur für Arbeit erklärt zwar „Goldener Herbst beschert geringe Arbeitslosenquote“. Unser Vergleich zum Vorjahr zeigt jedoch, dass die saisonale Zunahme der Arbeitssuchenden im Tegernseer Tal fast gleich hoch ausgefallen ist.

Dass die Arbeitslosenquote niedriger ist als im letzten Jahr, liegt somit eher an der stabilen Konjunktur, als am Sonnenschein. Landkreisweit liegt die Quote laut Agentur für Arbeit bei 2,6%.

Die Problematik bei deren grundsätzlichen Berechnung und vor allem das sinnvolle Runterbrechen auf die fünf Talgemeinden haben wir vor kurzem in einem ausführlichen Artikel beschrieben. Alle „Aufstocker“ und „in Vermittlung stehenden Bürger“ mitgerechnet dürfte die „echte“ Arbeitslosenquote um etwa ein Drittel höher sein, als diejenige, die von den Behörden kommuniziert wird.

Da es aber auch um die Entwicklung geht, publizieren wir an dieser Stelle nur die aktuellen Zahlen im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahresmonat, wie wir Sie von der Agentur für Arbeit erhalten haben. Die Entwicklung ist auch auf die einzelnen Talgemeinden heruntergebrochen.

Arbeitslosenzahlen Tegernseer Tal nach Gemeinden / Abbildung: Tegernseer Stimme / Quelle: Arbeitsagentur

Anmerkung: Wir werden auch in diesem Monat die Zahlen der Aufstocker sowie der in Vermittlung stehenden Personen bei den Gemeinden abfragen und im Nachgang den Artikel ergänzen.


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