Ärger um Volksfest: Wirt bleibt gelassen

von Robin Schenkewitz

Mit dem neuen Festwirt Bastian Schuhmann sollte es für das Gmunder Volksfest wieder bergauf gehen. Doch reibungslos läuft es bis jetzt nicht. Einige Gäste sind unzufrieden mit Service und Speisekarte im Festzelt. Vorher angepriesene Veranstaltungen wie die Misswahl werden kurzfristig abgesagt.

Schuhmann selber verteidigt allerdings die langen Wartezeiten beim Service und sieht die Kritik nur von wenigen Besuchern ausgehen.

Einige Gmunder Volksfestgäste beschweren sich über den Service
Nicht alle Gmunder Gäste sind mit dem Service im Festzelt zufrieden

Eine Neuerung beim Gmunder Volksfest hat es zumindest schon mal zu einiger Aufmerksamkeit geschafft. Und zwar die neuen Speisekarten. Mit Frikadellenbrötchen und Weckerle kann diese neuerdings aufwarten. Die fränkische Herkunft des neuen Volkswirts Bastian Schuhmann ist hier nicht zu übersehen.

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Service dauert zu lang

Das sei nicht mehr das Gmunder Volksfest, so klagten bereits die ersten Besucher am vergangenen Wochenende. Eine Kritik, die Schuhmann nicht nachvollziehen kann: „Wenn die Leute keine anderen Probleme haben als die Übersetzung der Speisekarten, dann weiß ich es auch nicht.“

Doch nicht nur an den Speisekarten stoßen sich die Kritiker. Auch der Service wird bemängelt, wie einige Kommentare und Zusendungen per E-Mail zeigen. So meint beispielsweise „Talerin“:

„Bedienungen, die einen kaum Verstehen beim Bestellen (und nein, es war nicht die Lautstärke oder unsere Aussprache). Bier, das eine Stunde von der Schänke bis zum Tisch braucht.“

Doch auch darauf hat der Volksfestwirt eine Antwort. Wie überall anders auch müsse man in einem Bierzelt eben warten. Und man lege Wert auf eine frische Zubereitung. „Dafür ist der Teller dann auch schön angerichtet“, so Schuhmann.

Wirt zufrieden

Äußern wollte sich Schuhmann auch zu der Misswahl, die eigentlich gestern im Gmunder Festzelt hätte stattfinden sollen. Leider, so der Wirt, seien jedoch drei der sechs Teilnehmerinnen krankheitsbedingt ausgefallen, sodass man die Veranstaltung kurzfristig habe absagen müssen. Die Besucher wurden davon allerdings nicht informiert und waren dementsprechend unzufrieden. „Misswahl? Gab’s ned.“

Obwohl zwar auch ihm schon die Beschwerden zu Ohren gekommen seien, sei dies laut Schuhmann nur die Meinung einiger Gmunder. Er selber sei jedenfalls zufrieden: „Von den 2.500 Hendlbestellungen, die bis jetzt rausgegangen sind, haben sich nur vier nachher beschwert. Ich denke, das ist ein guter Schnitt.“

Einer davon dürfte „Schorsch“ sein ‒ ein Kommentator, der schreibt:

„Alle drei bestellten Essen waren zu lange auf dem Grill, und das bereits um kurz nach zwölf. Hendl trocken und braun, Bratwürstl trocken und hart, Kartoffelsalat mit Senf und viel Pfeffer, Panade vom Schnitzel 4 mm dick und ungenießbar. Das Geld ist bei unseren Gastronomen im Tal besser angelegt!“

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