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Neues Unternehmen in Birkerfeld

Arzneimittel „Made in Warngau“

Von Florian Stocker

Das noch junge Münchner Pharmaunternehmen Apurano gab diese Woche den Termin für seinen Umzug in die Region bekannt. Der Arzneimittelhersteller will bereits Anfang 2016 sein Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionszentrum im Gewerbegebiet Birkerfeld eröffnen. Bürgermeister Thurnhuber sieht in der Ansiedlung „großes Potential“.

Bald gibt es Arzneimittel "Made in Warngau"
Bald gibt es Arzneimittel „Made in Warngau“

Die Entscheidung für den Umzug fiel offenbar schnell: Im Februar begannen die Gespräche, bevor dann im Juni die Genehmigung erfolgte. Jetzt steht der Einzugstermin fest: Bereits Anfang 2016 nimmt das Unternehmen in Birkerfeld die Arbeit auf. Der Kontakt entstand dabei durch die Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach (SMG) an die sich der Geschäftsführer von Apurano, Werner Brand, bei der Suche nach einer geeigneten Fläche gewendet hatte. Die SMG hat daraufhin im Landkreis geeignete Standorte identifiziert und dem Unternehmen vorgestellt.

Apurano will in Warngau natürliche Arzneimittel entwickeln, die durch ein besonderes Verfahren wesentlich besser vom Körper aufgenommen werden sollen, als herkömmliche Produkte. Dies sei laut Brand entscheidend für die Wirkung von Heilpflanzen.

Mehr will das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten, Brand kündigte aber an, das erste neue Produkt bei der Einweihung des Forschungs- und Entwicklungszentrums vorzustellen. Bis dahin unterliege es allerdings noch strenger Geheimhaltung.

Atmosphäre gab den Ausschlag

Die Entscheidung für Warngau fiel auch aufgrund des Wohn- und Freizeitwertes: „Weil wir in naher Zukunft deutlich expandieren wollen, müssen wir raus aus der Stadt. Dabei hatten wir die Wahl zwischen dem Münchner Norden und dem bayrischen Oberland. Den Ausschlag gab dann vor allem die gute Atmosphäre“, so Brand.

Apurano will gezielt junge, gut ausgebildete Fachkräfte ansprechen, für die die Lebensqualität am Firmenstandort ein wichtiger Faktor sei. Mittelfristig sollen bis zu 40 Arbeitsplätze in Warngau geschaffen werden.Der Warngauer Bürgermeister Klaus Thurnhuber freut sich ebenfalls auf den neuen Nachbarn:

Mit der Ansiedlung von Apurano gewinnt unsere Gemeinde ein junges, dynamisches Unternehmen aus einer forschungsintensiven Branche. Das ist ein großes Potenzial gerade für die jungen Arbeitnehmer vor Ort.

Das Unternehmen will in Warngau auch ökologisch Verantwortung übernehmen: Durch Niedrigenergiestandards im Holzbau, Fernwärme und die Nutzung der Maschinenabwärme sollen die Gebäude noch effizienter und umweltschonender werden.


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