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Infoveranstaltung im Feuerwehrhaus Schaftlach

Asyl: Hartl stellt sich seinen Bürgern

Von Robin Schenkewitz

Waakirchen will sich in Sachen Asyl seiner Verantwortung stellen – und jetzt auch seinen Bürgern. Kommenden Dienstag lädt die Gemeinde zu einem Info-Abend Asyl in das Feuerwehrhaus in Schaftlach. Dabei sollen insbesondere die Pläne für die neuen Asylhäuser diskutiert werden.

Am kommenden Dienstag beantwortet Bürgermeister Sepp Hartl Fragen zum Thema Asyl.
Am kommenden Dienstag beantwortet Bürgermeister Sepp Hartl Fragen zum Thema Asyl.

Die Zeit drängt: Auch Waakirchen soll demnächst weitere Asylbewerber aufnehmen. Anders als die umliegenden Orte will die Gemeinde dafür aber keine vorübergehende Lösung wie Container oder eine Traglufthalle schaffen, sondern richtige Häuser bauen.

Auf dem Schaftlacher Buchkogl sollen dafür acht Wohnungen mit jeweils 52 Quadratmetern für insgesamt 32 Personen entstehen. Diese sollen in den ersten Jahren für die Unterbringung von Asylbewerbern genutzt werden. Später soll dann günstiger Wohnraum für Waakirchner geschaffen werden.

Architektenteam prüft Angebote

Aktuell befindet sich das Projekt in der Entscheidungsphase. Wie Andreas Hagleitner vom extra gegründeten Kommunalunternehmen vergangene Woche mitteilte, seien die Angebote eingeholt. Nun prüft ein Architektenteam welche Bauweise für Waakirchen am rentabelsten.

In der Auswahl sind laut Hagleitner derzeit sowohl Ziegel- als auch Holzbauweise. Preislich lägen beide Varianten wohl nah beieinander, wobei die Holzhäuser wohl deutlich schneller zu errichten wären. Spätestens im Frühjahr sollen die Bauarbeiten beginnen, sodass die Unterkünfte im Herbst einzugsbereit sind.

Info-Veranstaltung

Vorher möchte die Gemeinde aber noch seine Bürger informieren. Am kommenden Dienstag läd sie zu einer Informationsveranstaltung Asyl in das Schaftlacher Feuerwehrhaus. Los geht es um 19:30 Uhr.

Dabei soll sowohl der status quo als auch die weitere Vorgehensweise erläutert werden. Für Fragen werden Bürgermeister Sepp Hartl, Gemeinderäte, sowie Vertreter des Kommunalunternehmens als auch des Helferkreises zugegen sein.


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