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Warum die Holzkirchner CSU für eine Umfahrung ist

Auf Basis der Basis

Von Benno Kirschenhofer

Bei der Holzkirchner Südumfahrung und der Entlastung des Ortskerns gibt es lebhafte Diskussionen von Befürwortern und Gegnern – auch darüber, was denn eigentlich „Bürgerwille“ sei. Die CSU hat exakt dazu nun ihre Mitglieder befragt.

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„In dieser Angelegenheit werden sehr langfristige Entscheidungen getroffen und Weichen für die Zukunft gestellt“, erklärt Marktgemeinderat und Mitinitiator der Umfrage Sebastian Franz gegenüber der Holzkirchner Stimme.

Daher haben wir unsere Mitglieder ausführlich über die gegenwärtigen Trassenoptionen und -varianten informiert und sie gebeten, unseren Fragebogen zu beantworten.

Viele Mitglieder nutzten die Gelegenheit außerdem, um eigene Gedanken und Wünsche zum Thema Verkehr zu formulieren, so Franz. Eine deutliche Entlastung des Ortskerns und der Hauptdurchgangsstraßen, der Ausbau der Bahnverbindungen und weitere Bahnhaltepunkte im Ortsgebiet sowie ein landkreisübergreifendes Verkehrskonzept seien die am häufigsten genannten Punkte gewesen.

Gut ein Drittel der Parteibasis des mit 220 Mitgliedern größten politischen Ortsverbandes im Landkreis hat sich an der Umfrage beteiligt – und sich überwiegend wohlwollend für die im Bedarf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) umrissenen Lösungen geäußert.

Deutliche Tendenz in der Basis

Eine deutliche Mehrheit der Mitglieder sprach sich grundsätzlich für eine Umfahrung von Holzkirchen (91 Prozent) sowie Umfahrungsstraßen für Großhartpenning (76 Prozent) und Kurzenberg (78 Prozent) aus. Ähnlich deutlich, mit knapp 60 Prozent, war das Stimmungsbild auf die Frage ob die Mitglieder eine erneute Befragung aller Bürger Holzkirchens zu diesem Themenkomplex wünschen. Auch für die mögliche alleinige Umsetzung einer Umfahrungsstraße von Holzkirchen votierten 70 Prozent der Befragten.

Für Sebastian Franz ein klares Signal: „Natürlich kann man aus den Ergebnissen auch herauslesen, dass es auch kritische Stimmen im Ortsverband gibt – aber eben auch eine klare Mehrheit, die unseren Auftrag legitimiert, uns für die Realisierung der nun im Bundesverkehrswegeplan enthaltenen Ortsumgehungen einzusetzen.“

Man wolle das Ergebnis nun im politischen Diskurs – sprich vor dem Gemeinderat – vertreten. Dabei stellt Franz klar, dass eine Entscheidung noch lange nicht gefallen sei. „Der BVWP befindet sich noch in den Kinderschuhen, solange nur Korridore und keine genauen Trassen bekannt sind, wird auch keine Entscheidung fallen.“

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