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Der HS-Ausbildungsratgeber - heute: Eventmanagement und Tourismus

Auf der Bühne mit der Lieblingsband

Von Maximilian Liegl

Es ist wieder soweit: Für hunderte Schülerinnen und Schüler im Landkreis beginnt der mehr oder weniger erhoffte Schulstart. Dabei geht es für Viele in das alles entscheidende letzte Jahr ihrer Schullaufbahn und den damit einhergehenden Eintritt in das Berufsleben. Lehrer empfehlen daher eine rechtzeitige Bewerbung auf den passenden Ausbildungsplatz. Doch welche Lehre ist die passende?

Eventmanager planen und konzipieren Veranstaltungen wie zum Beispiel Live-Konzerte.
Eventmanager planen und konzipieren Veranstaltungen wie zum Beispiel Live-Konzerte.

Wer vor Antritt des letzten Schuljahres noch nicht die passende Ausbildung für sich gefunden hat, steht damit bei weitem nicht alleine da. Angesichts immer steigender Möglichkeiten fällt eine Entscheidung umso schwerer. Bei der Wahl helfen möchte der aktuelle HS-Ausbildungsratgeber. Heute dreht sich alles um den Bereich Eventmanagement und Tourismus.

Heiko, 18 Veranstaltungskaufmann:

„Wenn ich meinen Beruf mit einem Wort beschreiben müsste, wäre das definitiv „vielseitig“. Kaum eine andere Branche bietet so viel Abwechslung wie das Eventmanagement. Eine Veranstaltung beginnt bei der Konzeption, Planung und Organisation im Büro. Dabei gilt es, die Kundenwünsche möglichst kreativ umzusetzen und die kaufmännischen Aspekte nicht außer Acht zu lassen.

Richtig spannend wird es dann bei der Durchführung. Das können Messen sein, große Sportveranstaltungen, Preisverleihungen oder ein Konzert meiner Lieblingsband. Dabei trifft man ständig interessante Menschen und gehört, im Gegensatz zu den Fans, zum Veranstaltungsteam. Das gefällt mir besonders. Dabei gleicht kein Event dem anderen – es gibt ständig Neues. Das kann zwar auch einmal stressig sein, aber dafür nie langweilig.

Am besten gefällt es mir die vielen Menschen zu sehen, die ihren Spaß an einer Veranstaltung haben, an deren Planung ich mitgeholfen habe. Empfehlen kann ich den Beruf jedem der Lust auf Action hat. Dabei muss man zwar definitiv vielseitig, flexibel und stressresistent sein – aber es lohnt sich. Eine „normale“ Schreibtischtätigkeit wäre ein Albtraum für mich. Ich komme jetzt ins zweite Ausbildungsjahr und verdiene monatlich 790 Euro. Meine Arbeitszeiten sind sehr unterschiedlich, Wochenenddienste sind Pflicht.“

Jens, 21: Fachkraft für Veranstaltungstechnik

„Den Ausführungen meines Arbeitskollegen Heiko, über die Vielseitigkeit der Eventbranche, schließe ich mich zu hundert Prozent an. Im Gegensatz zu ihm habe ich mich jedoch für den Ausbildungsberuf „Fachkraft für Veranstaltungstechnik“ entschieden. Dabei geht es um die technischen Aspekte einer Großveranstaltung, anstelle deren kaufmännischen Planung.

Nach Vorgaben der Kunden erstellen wir Konzepte für Lichttechnik, Beschallung und Bühnenaufbau. Innerhalb meiner Ausbildung habe ich mich für den Schwerpunkt Aufbau und Durchführung entschieden. Zu meinen Aufgaben gehört dabei nicht nur die technische Konzeption der Veranstaltung, sondern auch das Testen und Bedienen der Mischpulte und Lichttechnik während der Veranstaltung.

Bei musikalischen Veranstaltungen kann es einem daher auch einmal passieren, dass man plötzlich mit seinem Lieblings-DJ auf der Bühne steht – zum gemeinsamen Soundcheck. Wie bei Heiko auch, gehören Wochenenddienste zum normalen Alltag der Branche. Mein Verdienst liegt im dritten Ausbildungsjahr bei 760 Euro.“

Sandra, 18: Tourismuskauffrau

„Ich komme gerade in mein zweites von drei Ausbildungsjahren als Tourismuskauffrau bei einem Reisebüro – ein absoluter Traumjob. Für alle Menschen ist der Urlaub die schönste Zeit des Jahres – für mich ist es mein Beruf. Täglich dreht sich bei mir alles um Wellnesshotels am Gardasee, Ferienressorts auf den Malediven oder Partymeilen auf Mallorca.

In keinem anderen Beruf sind die Kunden so entspannt wie im Reisebüro. Es macht mir total Spaß, die Leute zu beraten welches das passende Reiseziel für sie ist. Am besten ist es, nach zwei Wochen Traumurlaub, Flitterwochen oder Wellness ein positives Feedback für die gute Vermittlung zu bekommen. Zudem bekomme ich tolle Rabatte auf Reisen für mich und meine Familie. Mein Verdienst liegt bei 640 Euro. Pro Jahr habe ich 30 Tage Urlaub – und die weiß ich alleine schon aus beruflichen Gründen gut zu nutzen.“

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