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Nachverdichtung in Rottach-Egern

Aus eins mach zwei

Von Klaus Wiendl

Im Rottacher Ortsteil Hagrain wird eine größere Baumaßnahme geplant. Das bestehende Einfamilienhaus muss weg, dafür sollen zwei neue entstehen. Aber noch hatte der Ortsplanungsausschuss das Projekt der Tegernseer Grund Immobilien GmbH auf Wiedervorlage vertagt.

Dieses stattliche Haus in Rottach-Egern soll durch Neubauten ersetzt werden / Quelle: Klaus Wiendl

Am Ende des Professor-Stroß-Weges liegt versteckt ein ansehnliches Einfamilienhaus mit Doppelgarage. Der Blick von dort schweift über Wiesen zum Wallberg. Eine idyllische und ruhige Lage. Doch das wird sich für die Anlieger ändern. Denn das benachbarte Bestandsgebäude soll abgerissen und durch zwei Einfamilienhäuser mit Tiefgarage ersetzt werden. Beachtlich sind auch deren Maße.

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Beantragt hatte der Tegernseer Bauträger zwei Einfamilienhäuser, jeweils mit den Maßen von 8,50 auf 16 Meter. Während die Nachbarbauten kleinere Volumen mit bis zu 215 Quadratmetern haben, würden die beiden geplanten Häuser diese Maße mit 272 Quadratmetern beträchtlich überschreiten.

„Verkürzung“ erforderlich

Da der Antragsteller wohl damit rechnete, dass sein Vorhaben wegen des Volumens auf Widerstand stoßen könnte, machte er vorsichtshalber gleich einen Kürzungsvorschlag. Statt der 16 Meter wäre er auch mit 14 Metern einverstanden. Wohl auch, um das Geschäft nicht zu gefährden.

Wenn der Ausschuss mit der „Kürzung“ einverstanden wäre, so Bauamtsleiterin Christine Obermüller, könne sie dem Antrag auf Vorbescheid zustimmen, „dann würden sich die beiden Wohnhäuser in die umliegende Bebauung einfügen“. Zumal auch die Wandhöhe mit „nur fünf Metern“ ausgewiesen sei. Damit wären auch die Abstandsflächen von jeweils vier Metern einzuhalten und die Baulinie würde stimmen.

„Wenn es auf die 14 Meter zurückgenommen wird“, so Gabriele Schultes-Jaskolla (FWG), „dann sehe ich da überhaupt kein Problem“. Es seien Einfamilienhäuser in einer Villen- und Wohngegend. Nachdem die Verkürzung auf 14 Meter allgemeiner Konsens war, schlug Bürgermeister Christian Köck (CSU) vor, „dass das Vorhaben nochmals mit jeweils um zwei Meter verkürzten Baukörpern eingereicht wird“. Deshalb könne dem vorliegenden Antrag auf Vorbescheid vorerst so nicht zugestimmt werden. Das Bauvorhaben wird also nochmals den Rottacher Ortsplanungsausschuss beschäftigen.


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