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Polizei formuliert klare Regeln fürs morgige Champions League Finale

Autokorso ja, aber….

Von Christopher Horn

Morgen Abend steigt das große Finale um den Champions-League-Titel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund. Im Anschluss daran werden auch im Tal (hoffentlich) viele Fans feiern.

Unkontrollierten Autokorsos erteilt die Polizei aber eine klare Absage.

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Einen Autokorso, wie auf diesem Bild zu sehen, wird es im Tal morgen wohl eher nicht geben. Quelle: wikipedia.org/Elya
Einen Autokorso, wie auf diesem Bild zu sehen, wird es im Tal morgen wohl eher nicht geben. Quelle: wikipedia.org/Elya

Das mit Spannung erwartete Finale der Champions League am Samstagabend ist derzeit das bestimmende Thema. Die Fans stehen bereits in den Startlöchern, um das Spiel auf einer der zahlreichen Veranstaltungen im Tal zu verfolgen und anschließend den Sieg ihres Favoriten auf der Straße lautstark zu bejubeln. Um die stimmungsvolle Runde mit den feiernden Fans genießen zu können, sollten die Verkehrsteilnehmer allerdings einige Spielregeln beachten, wie die Polizei heute bekannt mitteilte.

Verkehrsregeln müssen eingehalten werden

Der beliebte Autokorso jubelnder Fußballfans hat nicht automatisch Vorfahrt. „Bei aller Freude gelten weiterhin die Regeln des Straßenverkehrs und der Rücksichtnahme auf unbeteiligte Verkehrsteilnehmer“, so Jürgen Thalmeier, Pressesprecher Polizeipräsidium Oberbayern Süd.

Auch bei Schrittgeschwindigkeit und in Feierlaune müssen die Verkehrsregeln eingehalten werden. Das Überfahren roter Ampeln oder Alkohol am Steuer sind absolut tabu. Die Polizei wird insbesondere bei Gefährdungen, groben Verkehrsverstößen oder Straftaten konsequent einschreiten. Dazu Thalmeier:

„Wer sich aus dem Fenster oder Schiebedach lehnt, oder sich gar auf die Motorhaube setzt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.“

Relevante Aspekte für das Einschreiten der Polizei seien der Zeitpunkt und die Dimension des Autokorsos und das Verhalten der Teilnehmer und Zuschauer, betont Thalmeier. Auch bei aus dem Autokorso resultierenden Gefahren für Fußgänger will die Polizei einschreiten.

Keine Zwischenfälle im Tal erwartet

Paul Knott von der Wiesseer Polizei erwartet solche Probleme für das Tegernseer Tal allerdings nicht: „Bislang haben wir noch keine Autokorsos gehabt. Ich denke, hier sind keine negativen Auswirkungen zu erwarten.“

Auf die größeren Public-Viewing-Veranstaltungen am Rottacher Feuerwehrhaus und im Bräustüberl wird die Polizei aber ein Auge haben. Man sei natürlich unterwegs, normalerweise treffe man dort aber nur friedliche Leute an, so Knott abschließend.


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