Einfamilienhaus im Außenbereich

Bachmair Alpina in Rottach wird erweitert

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt Hotelbesitzerin Maximiliane Rauh. Durch den Umzug ihrer Betreiberwohnung in den Neubau eines Einfamilienhauses schafft sie zusätzliche Zimmer in der Dependance des Hotels Bachmair am See. Die Gemeinde will eine Zweckentfremdung verhindern.

Das Bachmair Alpina in Rottach-Egern wird erweitert / Quelle: Klaus WIendl

Seit neun Jahren wohnt die praktizierende Ärztin Rauh mit Ihrer Familie im Hotel Bachmair Alpina, das ihr Mann betreibt. Doch nun will sie dort aus- und in einen Neubau auf dem Areal in der Valepper Straße einziehen. Im September lag dem Ortsplanungsausschuss bereits ein Antrag auf Vorbescheid zur Erweiterung des Hotels und Errichtung eines Einfamilienhauses als Betreiberwohnhaus mit Doppelgarage vor.

Rauh will die Wohnräume, die sie bisher im Hotel nutzt, in Gästezimmer umgestalten. Das Grundstück ist umfriedet und der Garten bisher als Liegewiese genutzt worden. Dort soll das Einfamilienhaus in unmittelbarer Nähe zum Hotel errichtet werden. Baurechtlich sei dies im Außenbereich als Betreiberwohnung mit Büro möglich, so Bürgermeister Christian Köck (CSU), dem nun zuletzt ein konkreter Bauantrag für ein Einfamilienhaus als Betreiberwohnung vorlag.

Dingliche Sicherung im Grundbuch gefordert

Es sei der Verwaltung dinglich zugesichert worden, erklärte Köck, dass dieses Zuhaus auf dem Grundstück ausschließlich als Betreiberwohnung mit Büro ausgewiesen wird. Man könnte dem nicht zustimmen, wenn es nach Jahren an Dritte veräußert würde, weil es dann in die Außenbereichs-Situation gelange. Aber so wisse man nun im Bauamt, dass für den bisherigen Wohnbereich der Familie Rauh neue Zimmer im Hotel als Ersatz geschaffen werden. Nach dem „positiven“ Vorbescheid wäre nun die Zustimmung zum Bauantrag die logische Konsequenz, warb Köck

Das Haus selbst sei in ortstypischer Bauweise geplant und würde sich auf dem Areal einfügen. Deshalb sah Köck keinen „Ablehnungsgrund“ für das Vorhaben. Für Gabriele Schultes-Jaskolla (FWG) war eine Grunddienstbarkeit entscheidend. „Das muss festgehalten werden“, ergänzte Josef Lang (CSU). Das würde es mit der Baugenehmigung, erwiderte Köck, sonst könne der Neubau nicht genehmigt werden. Einstimmig wurde er befürwortet.

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