Undichtes Dach an Tegernsees altem Hallenbad wird saniert

Bauarbeiten am Medius Gebäude haben begonnen

Von Martin

Deutlich später als gedacht haben Anfang dieser Woche die Sanierungsarbeiten am Dach des Gesundheitszentrums in Tegernsee begonnen. Eigentlich hätte der Baustart bereits Ende Juni, also vor drei Monaten erfolgen sollen.

Umso interessanter wird es nun sein, ob das undichte Dach, das die Tegernseer Kur- und Versorgungsbetriebe rund 100.000 Euro kosten soll, noch vor dem Winter wieder instandgesetzt werden kann.

Grund für die Verzögerung war offenbar, dass das zuständige Architekturbüro keine freien Kapazitäten besaß, um den Bau wie geplant starten zu können und dieser deswegen mehrfach verschoben werden musste.

40 Jahre altes Gebäude

„Es tropft rein“. Das sagte Andreas Hasenknopf, Geschäftsführer des Fitnesscenters Medius bereits im März, als bekannt wurde, dass das Dach nach vielen Jahren saniert werden soll. Dabei war Hasenknopf, als Hauptmieter, gar nicht über den Beschluss der Stadt informiert, dass die Bauarbeiten planmäßig im August beginnen sollten. Der Beschluss über den Bauantrag wurde in nicht öffentlicher Sitzung getroffen.

Ungeachtet der Verzögerungen beim Beginn der Dachsanierung sind in den letzten Wochen bereits einige neue energetische Fenster und Türen am Gesundheitszentrum installiert worden.

Ziel der Sanierung des über 40 Jahre alten Gebäudes am Kurgarten ist dabei nicht nur, dass kein Wasser mehr ins Innere des Gesundheitszentrums tropft. Als nicht unwichtigen Nebeneffekt der Arbeiten erhofft sich die Stadt Tegernsee auch, dass die jährlich anfallenden Nebenkosten für die Beheizung des Gebäudes gesenkt werden können.

Nebenkosten schlagen jedes Jahr teuer zu Buche

„Ganz unerheblich sind diese nicht“, so Kruschwitz. Wie schon die bekannten operativen Verluste der TKV durch das alte Hallenbad vermuten ließen, liegen die Kosten für Strom, Gas un Wasser im mittleren fünfstelligen Bereich.

Laut dem kaufmännischen Leiter Manfred Pfeiler bleiben sie seit dem Jahr 2009 nahezu konstant bei 40.000 Euro. Vor allem aber die Heizkosten, welche die Hälfte dieser Summe beanspruchen, sollen durch die Maßnahmen reduziert werden.

Betreffend des Fertigstellungsdatums bis zum Winter hin meint Kruschwitz noch in seiner hemdsärmligen Art: „Wenn es nicht Hunde und Katzen regnet, dürfte das noch bis vor dem Winter zu schaffen sein.“


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