Ab 11.00 Uhr:
Bayern übt für den Notfall

von Simon Haslauer

In etwa einer halben Stunde beginnt der bundesweite Warntag. Sirenen heulen auf und Warnungen werden auf allen Kanälen verschickt. Das Landratsamt Miesbach hat deswegen eine Bitte. 

Dank der Warnapp “NINA” können Informationen schnell in der Bevölkerung weitergegeben und große Schäden vermieden werden.

Heute ist bundesweiter Warntag. Um 11.00 Uhr wird eine Probe-Warnung vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz ausgelöst. Das heißt Sirenen heulen auf und ein Warnsignal jagt durch das Radio, Fernsehen, digitale Anzeigetafeln, Social Media und Warn-Apps.

Besonders die App des Bundes ‘NINA’ sei im Landkreis Miesbach wichtig, „da es im Landkreis seit dem Kalten Krieg keine Zivilschutz- oder Bevölkerungsschutzsirenen mehr gibt“, informiert das Landratsamt.

Weiter bemerkt die Behörde: „Erstmals wird sie am 8. Dezember auch großflächig über ‘Cell Broadcast’ verschickt, einem ganz neuen Warnsystem, das die Warnmeldung direkt auf das Mobilgerät sendet, ohne, dass hierzu der Mobiltelefonnutzer etwas veranlassen muss.“

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Um 11.45 Uhr, eine dreiviertel Stunde nach der Probewarnung, werde die nationale Warnzentrale, so das Landratsamt, wieder entwarnen. Die untere Katastrophenschutzbehörde im Landratsamt nutzt den Moment und bittet alle Bürger des Landkreises, sich ‘NINA’ herunterzuladen:

Alle Katastrophenschutzbehörden, vom Landratsamt bis zum Bund, haben Zugriff auf diese App und können im Notfall schnell warnen. Landratsamt Miesbach

Ziel des Warntages ist es, Bürger zu informieren und sie mit dem Thema Warnung vertraut zu machen. Laut Landratsamt soll das die Selbstschutzfähigkeit erhöhen. „Für die Bevölkerung besteht aber keine Gefahr“, heißt es abschließend aus Miesbach.

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