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Tegernseer Pizzeria setzt auf Solar

Bella Sole für Francesco

Die Aufstockung der Pizzeria Francesco in der Hauptstraße in Tegernsee ist bereits erfolgt. Nun setzt Francesco Sabbatella auf eine zweite Neuerung.

Auf das Dach der eingerüsteten Pizzeria kommt noch eine
Solaranlage

Interessiert verfolgt Francesco Sabbatella die Sitzung des Bauausschusses, der sich am Montagabend wiederholt mit seinem Wohn- und Geschäftshaus unweit des Rathauses befasst. Derzeit ist sein Gebäude eingerüstet. Die Aufstockung des Dachbodens zum Vollgeschoß ist bereits im Rohbau erfolgt. Das Stockwerk unter dem Dach entsteht ganz in Holzbauweise. Bereits angebracht ist auch der zusätzliche Balkon im 2. Obergeschoß mit einer Größe von 3,2 mal 1,35 Metern.

Vergrößert ist ebenso ein bestehender Balkon auf der Ostseite. Nun will der Pizzeria-Wirt mit einer weiteren Tektur auch noch die Sonne auf dem Dach nutzen. An der Südseite, so sein Antrag, soll eine Anlage zur Sonnenenergie installieren werden, die sich in drei rechtwinklige Flächen aufteilt.

Dem entgegen steht aber die Gestaltungssatzung, die nur zwei rechteckige Flächen je Dachseite für die Solarenergie vorsehe, erklärt Bauamtsmitarbeiter Stephan Herbst. Doch Sabbatella begründet seine Abweichung damit, dass seine Anlage durch einen Schneefang getrennt werde. Dieser sei aber „dringend erforderlich“, um das Abrutschen von Schnee und Eis zu verhindern, denn darunter befinde sich das Glasdach der Veranda.

Stadt will Solaranlagen „befördern“

Für Peter Hollerauer (FWG) sehen die beantragten drei Solarflächen aus „wie eine Einheit“, zumal auch keine Dachfenster vorhanden seien. Keine Einwände gegen die „isolierte Befreiung von der Gestaltungssatzung“ hat auch Bürgermeister Johannes Hagn (CSU): „Wir wollen keine durchbrochenen oder angeknabberten Anlagen“. Außerdem wolle die Stadt die erneuerbare Energie mit solchen Solaranlagen befördern.

Unter der Voraussetzung, dass die durch Schneefangstangen getrennte Solaranlage optisch wie eine Fläche wirkt, genehmigte sie der Bauausschuss einstimmig. Sichtlich erleichtert verlässt Sabbatello das Rathaus. Denn im Vorgriff auf den amtlichen Segen hatte er die Photovoltaikanlage bereits geordert. Noch in dieser Woche soll sie aufs Dach kommen. „Ich will so schnell wie möglich fertig werden“, sagt der Inhaber des Ristorante da Francesco. Im Juni soll die Fassade frisch verputzt und gestrichen sein. Und im September will Sabbatella auch den aufgestockten Wohnbereich beziehen können.


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