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Filiale in Moosrain soll erhalten bleiben

Bergzeit geht an Südtiroler Konkurrenz

Von Peter Posztos

Die Firma Bergzeit hat in den letzten Jahren gut zugelegt. Online ist sie deutschlandweit einer der führenden Spezialisten für Bergsport Ausrüstung und Bekleidung. Und auch im stationären Handel haben sich die Verantwortlichen spätestens durch den Neubau in Moosrain etabliert.

Bergzeit ist dadurch immer stärker gewachsen. In 2011 stieg der Umsatz auf 12 Millionen Euro. Über 70 Mitarbeiter sind an den drei Standorten, unter anderem in der vor zwei Jahren eröffneten Filiale in Moosrain, angestellt.

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Die Bergzeit-Filiale in Moosrain bleibt auch nach dem Verkauf von Bergzeit bestehen

Auf Nachfrage betont Geschäftsführer Klaus Lehner nun, dass man das Wachstum der letzten Jahre gerne fortsetzen möchte. Aus dem Grund habe er seit mehreren Monaten nach einem finanzstarken Partner gesucht. „Es braucht jemanden, der einen Umsatz von 60 Millionen Euro anpeilen kann,” so Lehner gegenüber dem Merkur.

Am Ende wurde das die südtiroler Firma Sportler. Der Großhändler betreibt derzeit 20 Filialen in Nord-Italien und Österreich und gehört mit einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro zu den großen Bergsport- und Outdoor Händlern im Alpenraum.

Gerüchte über bevorstehende Insolvenz

Vor wenigen Tagen wurde der Kaufvertrag inklusive der Immobilie in Gmund unterzeichnet. Dabei betont Lehner, dass sich für die Kunden und Mitarbeiter nichts ändern soll. Die Marke Bergzeit bleibe auch weiterhin bestehen. Das Angebot soll sogar noch ausgeweitet werden. “Dies gilbt sowohl für den Online Handel, als auch für die Filialen im Oberland.”

Auf Gerüchte angesprochen, dass Bergzeit in letzter Zeit in finanzielle Nöte geraten ist – sich möglicherweise sogar mit dem Neubau in Moosrain verhoben habe – antwortet Lehner:

Die Firma Bergzeit hat in all seinen Jahren ein positives Betriebsergebnis erwirtschaftet. Der Verkauf stand in keinem Bezug mit einem wirtschaftlichen Problem, sondern basierte auf der freien Entscheidung, ob man den kräftezehrenden Weg der Vergangenheit weiterhin beschreiten will oder ob der ideale Zeitpunkt gekommen ist, an einen finanzstarken Partner die Firma zu übergeben, damit dieser die bisherige Dynamik von Bergzeit fortsetzen kann.

Die Entscheidung fiel für Letzteres. Was das langfristig bedeutet kann man natürlich heute nicht absehen. Laut Lehner ist geplant, in Bayern eine weitere Filiale zu eröffnen. Dabei will er auch weiterhin an Bord bleiben und die Geschicke “seiner” Firma mitgestalten. Wie lange er das darf entscheiden zukünftig jedoch die neuen Eigentümer.

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