Bikepark neben der Traglufthalle

von Robin Schenkewitz

Das Erholungsgebiet Kogl ist für Mountainbiker tabu. Zumindest wenn der Status als Naturdenkmal erhalten werden soll. Deshalb soll jetzt im Moarhölzl direkt neben der neuen Traglufthalle eine Trainingsstätte entstehen. Die Planungen werden jetzt der Gemeinde vorgestellt. Doch noch sind viele Fragen offen.

Aktuell laufen am Moarhölzl die Vorbereitungen für den Bau der Traglufthalle.
Aktuell laufen am Moarhölzl die Vorbereitungen für den Bau der Traglufthalle.

„Wir sind knapp davor“, sagt RSLC Vorstand Georg Smolka zu dem Stand der Planungen zum neuen Trainingsgelände für Mountainbiker. Seitdem der Streit um das Naturdenkmal am Kogl begonnen hat, sind die Nachwuchsradler praktisch heimatlos.

Zuvor hatten sie den Wald noch nutzen können, um dort Trainingsfahrten absolvieren zu können. Doch das Landratsamt entschied, dass Mountainbikefahrten mit dem Status als Naturdenkmal nicht mehr zu vereinbaren seien. Daher wurden die Radler ausgesperrt.

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Bahnen und Hügel

Smolka und die Gemeinde sind seitdem auf der Suche nach einer Lösung. Möglich wäre nun ein Bikepark am Moarhölzl, wo der Gemeinde freie Flächen zur Verfügung stehen. „Wir haben bereits Pläne und Ideen vorbereitet“, verrät Smolka. Diese sollen am kommenden Dienstag auch der Gemeinde vorgestellt werden.

Die Gemeinde würde den Radlvereinen „RSLC“ und „équipe vélo“ wohl rund 3.000 Quadratmeter Grund zur Verfügung stellen. „Das ist natürlich eine großzügige Fläche. Aber zum Mountainbiken nicht mehr als eine Trainingsmöglichkeit“, so Smolka. Aktuell sind dort bereits einige Erdhügel. Laut Smolka sollen noch weitere Hügel modelliert und Bahnen errichtet werden. „Die genaue Planung wird sich aber erst am Dienstag entscheiden“, so Smolka.

Vereine stellt Flächen zur Verfügung

Bürgermeister Olaf von Löwis steht dem Projekt positiv gegenüber. Er gibt allerdings zu bedenken, dass die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde beschränkt sind. „Wir haben es von Anfang an so kommuniziert, dass die Vereine das in Eigenleistung machen müssen. Die Gemeinde kann nicht mehr als die Flächen zur Verfügung stellen“, so Löwis.

Mehr sei im Haushalt aktuell nicht drin. Dennoch wolle man sich die Planungen der Vereine zunächst anhören und dann sehen, was sie selbst leisten können. Im Nachgang könne man immer noch schauen, wo es fehlt. Nach aktuellem Stand würde die Anlage zudem direkt neben der Traglufthalle entstehen. Für Smolka wäre das dem Vernehmen nach kein Problem. Allerdings betont von Löwis, dass man hier für beide Seiten eine akzeptable Lösung finden müsse.

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