FIS-Rennen gesichert: Neue Lichtmasten erhellen Sonnenbichl-Hang

Von Steffen Greschner

Ergänzung vom 30. November / 12:51 Uhr
Vor zwei Monaten wurden elf neue Lichtmasten am Sonnenbichl installiert. 20 neue Strahler hatten Hubschrauber-Profis und Freiwillige so in einer großen Aktion angebracht.

Toni Schwinghammer, Vorstand des Fördervereins zeigte sich erfreut: „Damit wird im nächsten Winter das Flutlicht schätzungsweise vier mal so hell leuchten, wie bisher.“

Vor allem der FIS-Nachtslalom am 10. und 11. Februar nächsten Jahres war das Ziel der Macher. Doch dafür musste es auch ausreichend hell sein. Ob es das ist, entschied sich bei einer Besichtigung in der letzten Woche. Eigens angereist war der Spanier Janez Fleré, bei der FIS zuständig für den Europacup.

Und dieser entschied, der Hang ist ausreichend hell ausgestrahlt. Die Nachtrennen können steigen. Begeistert zeigte sich Fleré nicht nur vom Sonnenbichl-Hang als solches, sondern auch über den Ausblick vom Startbereich auf den Tegernsee und das Tal.

Riesen Chance für das seit einem Jahr bestehende Skizentrum

Die FIS-Rennen Anfang Februar bieten für das seit letzten Jahr bestehende Skizentrum eine große Chance. Ausreichend Schnee vorausgesetzt, kann sich der Sonnenbichl so als optimaler Stützpunkt für hochkarätige Veranstaltungen positionieren. In diesem Jahr ist die Nachfrage laut den Verantwortlichen noch größer, als im letzten. Und neben den Trainingsstunden unter der Woche sind auch die Wochenenden mittlerweile gut gebucht.

Schülerrennen, Zipfelbob-Meisterschaft, die FIS-Rennen im Februar – der Sonnenbichl setzt seine Erfolgsgeschichte fort. Doch auch das geht nicht ohne Schnee. Die Aussichten sind derzeit noch bescheiden. Zumindest kalt genug fürs beschneien müsste es werden. Doch das war im bisherigen goldenen Herbst mit seinen hohen Temperaturen nicht nur am Sonnenbichl unmöglich.

Ursprünglicher Artikel vom 6. Oktober:
Schlag auf Schlag geht es in diesem Herbst am Sonnenbichl. Nachdem der Wald zwischen Liftspur und oberer Piste, wie im Januar angekündigt, mittlerweile verschwunden ist, konnte auch die Spur komplett neu angelegt werden.

Der Vorteil liegt auf der Hand: bisher war die obere Liftspur schlecht präparierbar. Gerade bei schneearmen Wetterlagen ein Problem. Denn damit war es teilweise nötig den Maschinenschnee in aufwändigen Aktionen mit Kübeln hinaufzutransportieren und dann aufzutragen. Eine riesen Arbeit, die ab jetzt nicht mehr nötig sein wird.

Dazu kommt die Kostenersparnis. Alleine im letzten Winter hat der Verein knapp 30.000 Kubikmeter Kunstschnee produziert und auf der Piste und den Liftspuren verteilt. Bei einem Preis von einem Euro pro Kubikmeter eine teure Angelegenheit.

Mit den Verbesserungen an Liftspur und einigen Modellierungsarbeiten auf der Piste wird sich der Verbrauch im kommenden Winter deutlich reduzieren lassen.

Elf neue Flutlichtmasten – 20 neue Strahler

Zusätzlich zu den Arbeiten an Spur und Piste, haben die Verantwortlichen nochmal tief in die Vereinskasse gegriffen. In einer Hubschrauberaktion haben gestern Profis von der Helikopterfirma Wucher und viele Helfer gemeinsam elf neue Flutlichtmasten mit insgesamt 20 Strahlern gesetzt.

Toni Schwinghammer, Vorstand des Fördervereins Schneesport Tegernseer Tal freut sich über die Aktion: „Damit wird im nächsten Winter das Flutlicht schätzungsweise vier mal so hell leuchten, wie bisher.“

Bis es soweit ist, steht jedoch noch ein wenig Arbeit auf dem Programm. Aber die Helfer des Schneesportvereins sind das ja mittlerweile gewohnt.

Hier noch einige Bilder der gestrigen Aktion. Danke an Foto Datzer:

Hubschrauberaktion am Sonnenbichl / Fotos: Tatjana Datzer
Hubschrauberaktion am Sonnenbichl / Fotos: Tatjana Datzer
Hubschrauberaktion am Sonnenbichl / Fotos: Tatjana Datzer
Hubschrauberaktion am Sonnenbichl / Fotos: Tatjana Datzer
Hubschrauberaktion am Sonnenbichl / Fotos: Tatjana Datzer


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