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Fehlende Absprache führt zu Totalausfall

Blackout auf allen Ebenen

Von Robin Schenkewitz

Heute Morgen fiel in rund 32.000 Haushalten das Internet, Telefon und Fernsehen aus. Der Stromversorger hatte routinemäßig einen Trafo gewartet und dafür dem Netzknotenpunkt von Kabel Deutschland den Strom abgedreht. Doch dafür hätte nicht das halbe Oberland ohne Internet auskommen müssen.

„Dass in dem ganzen Prozess ein Fehler passiert ist, ist wohl offensichtlich“, erklärt Christian Martens, Sprecher der Bayernwerke AG. Schließlich dürfe es aufgrund einer routinemäßigen Maßnahme nicht zum Ausfall des Internets kommen. „Das will schließlich niemand“, so Martens.

Künftig besser kommunizieren

Die Schuld sieht der Sprecher der Bayernwerke AG allerdings nicht im eigenen Betrieb. Sie hätten die Wartungsmaßnahmen bereits am 1. September dem Gebäudemanagement mitgeteilt. Denn der Netzknotenpunkt, die zentrale Verteilerstelle Kabel Deutschlands, steht in Waakirchen. Dort ist er in einem Gebäude mit mehreren anderen Firmen untergebracht.

Diese Information muss dann jedoch in den Kanälen eines Großkonzerns verloren gegangen sein. Denn bei Kabel Deutschland wusste man nichts von der Wartung, wie Gisela Bauer bereits heute Mittag erklärte.

„Wir wussten auch nicht, dass Kabel Deutschland überhaupt in dem Gebäude ist“, versichert jedoch auch Martens. Dies habe sich mittlerweile natürlich geändert. In Zukunft werde man derartige Maßnahmen besser absprechen müssen, meint Martens. So wurde die Wartung planmäßig um 13:25 Uhr beendet. Ab da hatten heute auch die Kabel Deutschland Nutzer im Oberland wieder vollen Zugriff auf ihre Kommunikationsdienste.

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