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Bleiben Sie gesund: Hygieneregeln im Alltag

Von Redaktion

Ob wir es wollen oder nicht: Krankheitskeime stecken überall. Sie werden über direkte Berührungen von Mensch zu Mensch übertragen, verteilen sich mit der Atemluft und haften an Oberflächen. Wenn wir in der Küche nicht ausreichend auf Hygiene achten, können wir uns auch über verunreinigte Nahrungsmittel unwissentlich eine Lebensmittelvergiftung zuziehen. Es gibt jedoch keinen Grund, darüber in Panik zu verfallen – glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, die Ansteckungsgefahr zu verringern.

Hygiene im Haushalt

Wer bestimmte Hygienemaßnahmen im Alltag einhält, der trägt zumindest dazu bei, einen großen Lebensbereich sicherer zu gestalten. Im Haushalt ist die Regel Nummer eins das regelmäßige Lüften. Eine lebendige Luftzirkulation sorgt dafür, dass Viren sich schneller verflüchtigen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn sich erkrankte Personen mit Ihnen in der Wohnung befinden, sodass Sie sich schwer aus dem Weg gehen können. Gründliches Putzen mit Haushaltsreiniger entfernt außerdem Keime auf Oberflächen. Denken Sie dabei insbesondere an jene Oberflächen, die häufig berührt werden: Lichtschalter, Türklinken und Schranktüren. Benutzte Putzlappen, aber auch andere Textilien wie Handtücher und Bettwäsche sollten bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, da hohe Temperaturen Krankheitserregern den Garaus machen.

Umgang mit Nahrungsmitteln

Wer unachtsam im Umgang mit Nahrungsmitteln ist, riskiert schnell eine Salmonelleninfektion. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat zur Vorbeugung Leitlinien für den richtigen Umgang mit Lebensmitteln herausgegeben. Vor allem bei der Zubereitung von rohem Fleisch und anderen tierischen Produkten ist Vorsicht geboten. Garen Sie diese für mehrere Minuten bei mindestens 80 Grad und reinigen Sie nach der Zubereitung gewissenhaft alle Oberflächen und Schneidebretter. Am sichersten ist es, für Fleisch und andere Lebensmittel verschiedene Bretter und Messer zu verwenden. Andernfalls kann es passieren, dass die Keime beim Kochen zwar abgetötet werden, jedoch über benutzte Schneidebretter an anderen Nahrungsmitteln anhaften. Wer auf dem gleichen Brett dann beispielsweise einen Rohkostsalat schneidet, riskiert, dass die Keime sich weiterverbreiten.

Husten und Niesen

Jedes Husten ist eine wahre Explosion von Keimen. Die ausgestoßenen Sekrettropfen werden teilweise meterweit im Raum verteilt und können sich dort minutenlang in der Luft oder auf Oberflächen halten. Um das Risiko einer Krankheitsübertragung zu minimieren, gilt es insbesondere, Abstand zu halten: Mindestens 1,5 Meter sollten Sie von anderen Menschen entfernt stehen. Drehen Sie außerdem den Kopf von Ihren Mitmenschen weg und niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Einweg-Taschentuch. Nach jedem Niesen waschen Sie sich gründlich die Hände. Womit wir auch schon beim letzten Punkt angekommen sind.

Händewaschen

Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist zugleich die simpelste und effektivste Maßnahme im Kampf gegen Bakterien. Wer sich 20 bis 30 Sekunden Zeit nimmt, Fingerzwischenräume und Handrücken nicht vergisst und auch zwischen den Nägeln reinigt, entfernt den überwiegenden Teil der Erreger. Zuletzt sollten Sie Ihre Hände gut abtrocknen, da Keime sich in einem feuchten Milieu besonders leicht vermehren. Nach dem Waschen schließen Sie den Wasserhahn mit einem Tuch oder dem Ellenbogen, um so eine Neuinfektion zu verhindern.


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