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Planung für Tagungszentrum in Gmund nimmt Form an

BMW darf tagen, aber keine Ferien machen

BMW will das Tagungszentrum Gut Schwärzenbach in Gmund erweitern. Genau wurden mit der Gemeinde nun die Details besprochen. Klar ist, BMW-Mitarbeiter dürfen hier künftig zwar tagen, aber sicher keine Ferien machen.

Das Tagungszentrum von BMW soll erweitert werden – die Pläne wurden erneut im OPA diskutiert / Archivbild

„Der Bebauungsplan ist abgearbeitet – jetzt können wir zum städtebaulichen Vertrag kommen.“ So leitete Bürgermeister Alfons Besel den Tagesordnungspunkt 7 auf der Agenda des Ortsplanungsausschusses am Dienstagabend ein. Wie berichtet, sollte der städtebauliche Vertrag, der zwischen Gemeinde und BMW geschlossen wird, Details zum Bauvorhaben regeln.

Bauamtsleiterin Christine Wild verlas so 18 Paragraphen, die in dem Vertragswerk niedergeschrieben sind, in der Sitzung. 79 Gästezimmer – also 99 Gästebetten sind demnach in dem Tagungszentrum vorgesehen. Wichtig ist der Gemeinde dabei, dass niedergeschrieben wird, dass es eine wechselnde Belegung gibt. Das Tagungszentrum also nicht irgendwann einmal als Feriendomizil genutzt werden darf.

Des weiteren wurden jede Menge technische Details festgeschrieben. Etwa eine Wandhöhe von 11 Meter, eine Dachneigung von 20 Grad oder dass die Fassade maximal 50 Prozent Glasanteil beinhalten darf. Der Verbindungsbau soll ebenso aus Glas bestehen und nur einstöckig sein.

18 Paragraphen regeln die Details

Das Gelände des Parkdecks hatten sich die Verantwortlichen der Gemeinde ganz genau angesehen bei einem Ortstermin. Es soll eingegrünt werden und nicht überdacht werden, so dass das Oberdeck dann einen freien Parkplatz darstellt.

Viele Details wurden niedergeschrieben. Etwa die Frischluftansaugung – nicht direkt im Bereich zum Nachbarn – sowie die Trafostation. Die insektenfreundliche Beleuchtung, welche ab 23 Uhr gedimmt werden muss. Oder auch, dass die Tagungshotelbetreiber die Immissionen vom benachbarten Landwirt zu dulden haben.

Als Ausgleichsflächen dient ein 1048 Quadratmeter großes Grundstück im Grundstücksbereich von der Schlierseer Straße kommend. Die bestehende Fichtenhecke soll einem neuen Hag weichen. Und die nahe Brücke auf Tragfähigkeit geprüft werden. Kanal- und Wasserleitungen gesichert werden. Auch die Widmung der Wanderwege ist dokumentiert. Am Ende genehmigte der Ortsplanungsausschuss den städtebaulichen Vertrag. Die öffentliche Auslegung des Bauvorhabens erfolgt, wenn alle Unterlagen dazu in der Gemeinde vorliegen.


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