BOB-Fahren will gelernt sein

von Maxi Hartberger

Am Freitag ging’s für einige Asylbewerber aus München ins Oberland: Doch neben dem Spaß stand vor allem der Lerneffekt im Vordergrund. Ein Projekt soll Flüchtlingen helfen, sich im öffentlichen Verkehr zurecht zu finden.

BOB-Automaten sind nicht gerade einfach zu bedienen - eine Gruppe Flüchtlinge wurde deshalb heute geschult. / Bildquelle: Bayerische Oberlandbahn GmbH
BOB-Automaten sind nicht gerade einfach zu bedienen – eine Gruppe Flüchtlinge wurde deshalb heute geschult. / Bildquelle: Bayerische Oberlandbahn GmbH

Neues Land, neue Stadt, neue Menschen, neue Regeln: Flüchtlinge, die in Deutschland ein neues Leben beginnen wollen, stehen im Alltag häufig vor Herausforderungen. Oft fehlt in vielerlei Hinsicht einfach die Orientierung. Um zumindest im Öffentlichen Verkehr einen Überblick zu haben, startete die Münchner Umweltorganisation Green City e.V. ein besonderes Projekt.

Tipps für die Fahrt mit der BOB

Mit Unterstützung der BOB wurde einer Gruppe von Asylbewerbern am Freitag durch intensive Schulungen der öffentliche Verkehr erklärt. Am Ende des Projekttages ging es dann zu einer Abschlussfahrt von München über Hokzkirchen an den Tegernsee.

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Am Fahrkartenautomaten der Bayerischen Oberlandbahn in München wurde den Flüchtlingen zunächst die verschiedenen Tickes erklärt und wie man sie regelgerecht erwirbt. In der BOB selbst erklärte ein Mitarbeiter den Teilnehmern dann Hilfreiches zur Zugfahrt, unter anderem wie sie sich innerhalb der BOB orientieren können und welche Aufgaben ein Kundenbetreuer hat. Die Münchner Asylbewerber hatten also eine lernreiche und spaßige Abschlussfahrt ins Oberland.

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