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Leonhardi auf Gut Kaltenbrunn

Besucherandrang am Eröffnungstag

Der Leonhardimarkt, nach vielen Jahren erstmals wieder auf Gut Kaltenbrunn, erlebte am heutigen ersten Tag einen ziemlichen Besucherandrang. Der frisch renovierte Rinderstall bietet eine besondere Kulisse. Nur die Parkplätze waren mal wieder Mangelware.

Viele Besucher kamen nach Kaltenbrunn
Viele Besucher kamen heute in den Rinderstall nach Kaltenbrunn.

Der heilige Leonhard steht derzeit hoch im Kurs: am Sonntag findet der Leonhardiritt in Kreuth statt, und seit heute gastiert, nach langer Zeit, wieder ein Leonhardimarkt auf Gut Kaltenbrunn.

Bereits nach dem ersten Tag waren etliche Aussteller mit dem Interesse der Besucher und deren Kaufverhalten sehr zufrieden. Ein Ofenbauer meinte, da man seine angebotene Ware nicht mitnehmen könnte, wie das bei vielen anderen Anbietern möglich sei, biete so ein Leonhardimarkt für ihn die Möglichkeit zu Folgeterminen für Interessierte. Und daran habe es nicht gemangelt.

Einzig die fehlenden Parkplätze waren am Eröffnungstag wieder ein Problem. Die Staatsstraße oberhalb Kaltenbrunn war auf beiden Seiten zugeparkt. Eine Ausweichmöglichkeit auf die angrenzenden Wiesen wie beim Tag der Blasmusik bestand nicht. Deshalb soll am Wochenende wieder einen Shuttlebus zwischen Volksfestplatz in Gmund und Gut Kaltenbrunn verkehren.

Ursprünglicher Artikel vom 3. November:
Während die Leonhardifahrt in Kreuth auf eine 500-jährige Geschichte zurückblicken kann, ist es für den Leonhardimarkt an diesem Wochenende in Gut Kaltenbrunn eine Wiedergeburt im Rinderstall nach jahrelanger Abstinenz, erklärt Christine Falken vom Verein Faszination Handwerk als Ausrichter.

Morgen beginnt der dreitägigen Leonhardimarkt in Gut Kaltenbrunn.
Morgen beginnt der dreitägige Leonhardimarkt in Gut Kaltenbrunn.

Die in Kaltenbrunn frisch renovierten und sanierten Stallungen bieten einen perfekten Rahmen für das traditionelle Handwerk. 37 Handwerker lassen sich dann drei Tage lang über die Schulter schauen.

Der Besucher könne sich dort über die aus besten Materialien gefertigten Unikate informieren und Kontakte für die Zukunft knüpfen. Man werde staunen, welche unterschiedlichen althergebrachten Berufe es auch heute noch im Landkreis gebe:

Werke der Hand sind Zeugnisse der Seele – wenn die Besucher bei den zahlreichen Vorführungen das Leuchten in den Augen der Handwerker sehen, lässt das allein schon den Funken der Begeisterung überspringen.

Wer hier dabei ist, sei manchmal der Letzte seiner Zunft. Beginn ist am Freitag, den 3. November und am kommenden Sonntag endet der Markt, der damit auch den Leonhardimarkt in Kreuth ersetzt. Wie berichtet, findet in Kreuth dann der bislang urkundlich älteste Ritt statt. Er wurde erstmals 1442 erwähnt.

Der im Landvolk hoch verehrte heilige Leonhard, ursprünglich Fürbitter der Gefangenen, galt nicht nur als Patron der Pferde, sondern auch der Fuhrleute und der Passstraßen in den Bergen. Nach dem Gottesdienst um 9:30 Uhr in der Kreuther Leonhardi-Kirche ziehen ab 10:30 Uhr prächtig geschmückte Pferdegespanne und verzierte teils historische Truhenwägen dreimal zur Segnung durchs Dorf und um die Kirche.


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