Gleitschirmflieger landet im See
Bruchlandung im Tegernsee

von Simon Haslauer

Während auf dem Rottacher Seefest ausgiebig gefeiert wurde, landete ein Gleitschirmpilot im Wasser. Da er nicht mehr selbstständig an das Ufer schwimmen konnte, rückte die Polizei und Wasserwacht an. Das ist passiert.

Am Rottacher Seefest stürzte ein Gleitschirmpilot in den Tegernsee.

Auf dem gestrigen Seefest präsentierten sich auch zahlreiche Gleichschirmflieger, die vom Wallberg über die Egerner Bucht zum Landeplatz an der Point flogen. Einer der Piloten, ein 58-Jähriger aus Isen, verschätzte sich jedoch bei seinem Landeflug – und landete vor der Point im Wasser. Das meldet die Wiesseer Polizei in einer aktuellen Pressemeldung.

Bei der Bruchlandung habe sich der 58-Jährige laut Polizeiinformationen so sehr in seinen Leinen verheddert, dass er nicht mehr selbstständig ans Ufer schwimmen konnte. Glücklicherweise sicherte die Wasserschutzpolizeigruppe (WSP) der Polizeiinspektion Bad Wiessee das Seefest mit dem Polizeiboot WSP44 und konnte sofort eingreifen.

Zusammen mit der Wasserwacht konnte der Pilot schließlich entfesselt und unverletzt an das Ufer gebracht werden. In diesem Zusammenhang erinnert die WSP daran, dass jedes Boot nach Sonnenuntergang zumindest mit einem von allen Seiten sichtbaren weißen Licht erkennbar sein müsse. Bei Wasserfahrzeugen mit Maschinenantrieb gelten die Vorschriften gemäß der Schifffahrtsordnung. Ein Hochhalten eines Handys oder Feuerzeugs reiche nicht aus, schreibt die Polizei abschließend.


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