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Zuhörer-Ansturm im Wiesseer Gasthof Zur Post

CSU holt Furtwängler und Hoeneß an den Stammtisch

Die CSU hatte geladen und mehr Zuhörer als in den Gasthof zur Post passten, wollten die Promis aus der Nähe erleben, Einheimische wie Urlauber.

Über zwei Stunden harrten die Zuhörer bei drückender Hitze im Saal aus

Es war im wahrsten Sinne des Wortes die „heiße Phase“ des CSU-Landtagswahlkampfes, die gestern Abend von der Tal-CSU in Wiessee eröffnet wurde. Denn gefühlt waren es in dem großen Postsaal, der wegen Überfüllung frühzeitig gesperrt wurde, weit über 30 Grad. Dennoch lauschten über 300 Zuhörer zwei Stunden den Redebeiträgen von Schauspielerin Maria Furtwängler und FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß.

Zum „politischen Stammtisch“ geladen hatte Ilse Aigner als Landtagskandidatin. Vor der Wahl im Umfragetief bietet Aigners CSU alles auf, was das Tal an Prominenz zu bieten hat. Moderiert wurde das Motto „Heimspiel“ von Gabriele Dorby und dem CSU-Ortsvorsitzenden Florian Sareiter. Mit in der Runde saß Olaf von Löwis als Bezirkstagskandidat und Bürgermeister von Holzkirchen.

Der Angst in Deutschland keine Chance geben

Um ein passendes Statement zum Abschluss gebeten, meinte Tatort-Kommissarin Maria Furtwängler auf die Frage, was sie sich für Bayern wünsche: „Einen bewussteren Umgang mit den Ressourcen“ und den Fortbestand der schönen Natur und des Wildes. „Hier liegt doch noch einiges im Argen“. Auf der politischen Ebene wünsche sie sich „ganz grundsätzlich, dass wir in der Wortwahl nicht verrohen“. Dies würde langfristig auch das Denken verrohen.

Olaf von Löwis erinnerte daran, dass es uns „so gut geht, wie vielleicht noch nie“. Aber es gebe viele Menschen, die daran nicht teilhaben könnten. Man sollte auf diese Menschen schauen, Zuversicht walten lassen und nicht der Angst in Deutschland eine Chance geben.

Hoeneß fordert mehr Hilfen für ältere Menschen

„Leben und leben lassen“, mit diesem Motto und einer „großen Liberalität“ seien die Bayern bisher gut gefahren, meinte Wahlkämpferin Ilse Aigner. Auch das Gegenüber sollte akzeptiert werden. Es sei immer noch besser am Stammtisch zu diskutieren, als über „digitale Medien“.

„Unser Staat müsste viel mehr für ältere Menschen tun“, lautete die Forderung von Hoeneß an die Politik. Es gebe sehr viele Menschen, die nicht in der Lage seien, ihr Leben zu finanzieren. Der Staat habe durch die Niedrig-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) Hunderte von Milliarden Euro gespart. Ein Teil davon sollte für ältere Menschen eingesetzt werden, „damit sie bessere Lebensbedingungen haben“. Zunächst aber wünsche er sich „die absolute Mehrheit für die CSU“. Sein Traum sei, „dass die AfD nicht in den Landtag kommt“.

Ein ausführlicher Bericht der CSU-Wahlveranstaltung folgt – Hier schonmal die ersten Eindrücke:

Schauspielerin Maria Furtwängler, CSU-Bezirkstagskandidat und Holzkirchner Bürgermeister Olaf von Löwis, CSU-Landtagskandidatin und Verkehrsministerion Ilse Aigner und FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß.
Maria Furtwängler wünschte sich eine überlegtere Wortwahl von Politikern
Über 300 Zuhörer wollten dabei sein, viele mussten abgewiesen werden
Der “politische Stammtisch” mit Furtwängler, von Löwis, Moderatorin Gabriele Dorby, CSU-Ortsvorsitzender Florian Sareiter, Aigner und Hoeneß

Spielten sich die Bälle zu: Aigner und Hoeneß
Publikumsmagnet: Tatort-Kommissarin Maria Furtwängler beim Heimspiel

Der große Postsaal musste wegen Überfüllung geschlossen werden. Viele Zuhörer konnten nur stehend das Geschehen verfolgen 
Moderatorin Gabriele Dorby, Florian Sareiter mit Heimvorteil, Ilse Aigner und Uli Hoeneß

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