Da geht der letzte Schnee dahin …

von Ursula Weber

Er kann so lästig sein, dieser unbarmherzige Wind, der einem durch Mark und Bein geht. Mit wildem Eifer jagt er die Wolken durchs Tal und zerrt an den ohnehin schon zerrupften Wipfeln der Bäume. Kann man nicht einmal seine Ruhe haben?!

Nun, nicht wirklich. Denn alles ist ständig in Bewegung. Die Natur und das Leben kennen keinen Stillstand, sondern nur die stete Veränderung. Doch in dieser ist alles aufgehoben: das Schmelzen des letzten Schnees, das noch müde Grau der Wiesen und der Wolken, die ersten Frühblüher mit Hummelgebrumm, die zwitschernden Frühlingsfreuden der Vögel …

Und das Verrückte ist: In der Beobachtung all dieses natürlichen Wandels kehrt auf einmal Ruhe ein. Selbst wenn es wieder stürmt und schneit, ist es nicht mehr nerviges Chaos, sondern der normale Wechsel der Lebendigkeit. Von Winter auf Frühling, von Ferien auf Alltag, von heute auf morgen.

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