Reportage über Holzkirchner Tafel

Wenn das Geld knapp wird …

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Ehrenamtliches Engagement hat Öffentlichkeit verdient. Deswegen legen wir Ihnen dieses Stück aus unserem Archiv nochmal ans Herz. Die HS durfte den Ehrenamtlichen Helfern der Holzkirchner Tafel im vergangenen Jahr über die Schulter schauen.

In Deutschland sehen sich Millionen Menschen von der Einkommensarmut bedroht. Wenn das Geld knapp wird, sparen die Meisten bei der täglichen Ernährung – zu Lasten ihrer Gesundheit. Auch in Holzkirchen kämpfen Arbeitslose, Geringverdiener, Alleinerziehende und Rentner mit der täglichen Versorgung.

Die Holzkirchner Tafel wurde im Jahr 2005 gegründet. Damals zählte der Verein rund zehn Mitglieder. Heute, zwölf Jahre später, beteiligen sich rund 60 Helfer daran, überschüssige Lebensmittel an Hilfsbedürftige zu verteilen.

Lebensmittelhändler übernehmen soziale Verantwortung

Gleichzeitig hinterlassen Lebensmittelproduzenten, Hotels oder Restaurants große Mengen an Lebensmitteln, die nicht mehr verarbeitet werden. Dazu zählen vor allem solche, die fast abgelaufen sind, Backwaren vom Vortag, Saisonartikel, Überproduktionen oder Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern.

Seit 2005 sammelt die Holzkirchner Tafel diese Lebensmittel und gibt sie weiter an sozial Benachteiligte. Damals stellte die Gemeinde Ausgaberäume im ehemaligen Baywa-Gebäude kostenlos zur Verfügung. Im Oktober 2008 erfolgte der Umzug in den ehemaligen Kindergarten. Heute versorgen die Ehrenamtlichen jede Woche rund 40 Abholer und rund zehn Gehbehinderte. Auch Asylbewerber aus Otterfing und Holzkirchen werden mit Lebensmittel versorgt.

In Holzkirchen spenden beispielsweise die Bäckerei Kuhn, Bio-Terra Markt, Kraft Party-Service oder die Penny- und REWE-Märkte Lebensmittel. Freiwillige Helfer sind übrigens immer willkommen. Wer nur vier Stunden pro Monat Zeit hat und einen Führerschein hat, kann sich gerne hier melden.


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