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„Free Tegernsee WiFi“ wird weiter ausgebaut

Das Tal wird vernetzt

Von Nadja Weber

Nach Rottach-Egern, Bad Wiessee, Kreuth und Gmund kommt das „Free Tegernsee WiFi“ jetzt auch nach Tegernsee. Mit diesem Standort ist das Großprojekt, das Tal zu vernetzen, fast abgeschlossen.

Ob das WLAN-Angebot aber alle Bürger freut, ist fraglich. Mögliche Gesundheitsrisiken sowie Datenschutzprobleme können nicht ausgeschlossen werden.

Hier kann man bald kostenlos im Internet surfen
Hier kann man bald kostenlos im Internet surfen.

Wie schon an vielen Plätzen rund um den See kann man in Zukunft auch am Tegernseer Bahn- und Bussteig sowie auf dem gesamten Bahnhofsvorplatz kostenlos im Internet surfen. Auch bei einem Seespaziergang können sich Einheimische und Besucher an der Seepromenade zwischen Länd und dem ehemaligen Schlosscafé kostenlos im Internet aufhalten. Bürgermeister Johannes Hagn berichtete, das kostenlose WiFi sei für den Tourismus sehr förderlich.

Und Christian Kausch von der TTT erklärt: „Aktuell ist der Zugang zum kostenlosen WiFi noch nicht eingerichtet. Aber wir hoffen, dass wir die Installation bis Ende dieses Jahres abschließen werden.“ Wie auch in den anderen Gemeinden soll der Zugang für die Nutzer kostenlos und zeitlich unbegrenzt sein.

Komplizierte Anmeldeverfahren fallen laut Kausch weg. Der Nutzer müsse lediglich seine Zustimmung zu den AGBs geben und schon sei er angemeldet. Ein weiterer Vorteil: Hat man sich einmal in die kostenlose WiFi-Zone eingeloggt, kann man innerhalb einer Stunde auch in den anderen Gemeinden frei surfen, ohne sich erneut anzumelden.

Die Frage nach Gesundheitsrisiken und Langzeitschäden

Kritiker meinen, die Belastung durch elektromagnetische Felder könnten Langzeitschäden, vor allem bei Kindern, verursachen. Auch wenn Forscher noch keine Folgeschäden belegen können, sind die Bedenken groß. Entwarnung kommt dagegen vom Bundesamt für Strahlenschutz. Beachte man die aktuellen Grenzwerte für Handys, Smartphones und WLAN-Router, bestünden nach aktuellem Kenntnisstand keine Gesundheitsrisiken.

Eine weitere wichtige Frage ist der Datenschutz. Doch auch hier liefert Fabio Hoffmann vom zuständigen Rottacher IT-Dienstleister aobis Antworten: „Da hierbei keine personenbezogenen Daten oder sonstige persönlichen Informationen verlangt werden, gibt es keinen Grund zum Zweifeln. Alles läuft völlig anonym.“ Auch technisch sorge man für die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten tun wir alles, dass illegale Nutzung und Raubkopien verhindert werden.

An folgenden Standorten rund um den Tegernsee ist die Einrichtung bereits abgeschlossen: In Bad Wiessee am Lindenplatz und in großen Teilen der Seepromenade. In Gmund am Bahnhof sowie in Kreuth am Dorfplatz und Freibad. Außerdem sind große Teile der Rottacher Hauptstraße, Seeforum, Warmbad mit Kurgarten und die Popperwiese mit Internet abgedeckt.

Der Hotspot auf dem Wallberg-Plateau soll auch noch dieses Jahr abgeschlossen werden. Wie Hofmann erklärt, fehle hier lediglich noch die Installation der Talantenne in Tegernsee. Wegen baurechtlichen Schranken könne das allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

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