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Der “Schandfleck” Rottachs: Sanierung des Postgebäudes rückt näher

Von Martin

Der Fassaden- und Gebäudezustand der Post direkt neben dem Rottacher Rathaus ist ein „Dauerbrenner“ im Gemeinderat und drohte Mitte 2010 zu eskalieren.

Diesmal war es jedoch nicht Gemeinderätin Gabriele Schultes-Jaskolla sondern Karl Deisler, der in der letzten Sitzung die „Grundsatzdiskussion“ erneut anfachte. Aktuell geht es um drei zerborstene Telefonzellen-Türen, die nach den Vorstellungen Deislers bis Weihnachten mit Verbundplatten vernagelt werden sollen.

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Die kaputten Telefonzellen-Türen werden mit bedruckten Platten vernagelt

Der Telefonzellen-Wunsch des FDP-Gemeinderates, der auch zukünftig in den Sitzungen auf den „Schandfleck“ im Ortszentrum Rottachs hinweisen mächte, landete auf dem Tisch des Bauamtsleiters Walter Hübsch.

Dieser schickte einen Tag nach der Versammlung ein Fax an den Eigentümer Hermann Elmering.

„Der Mangel wird behoben“, versichert Eigentümer Hermann Elmering gegenüber Hübsch. Dabei sollen die zerborstenen Glastüren nicht einfach „nur vernagelt werden“, wie es der Gemeinderat angeregt hatte. Auf die von der Zimmerei Josef Kaiser angebrachten Holzplatten wird Folie geklebt, die Bildmotive vom Walberg und ähnlichem darstellen soll.

Im gleichen Gespräch mit dem Bauamtsleiter deutete Elmering weitere Gebäudesanierungen an. Allerdings nur, wenn er als Eigentümer Planungssicherheit bekommt. Und das, so Elmering, sei abhängig von einem neuen Mietvertrag mit der Postbank.

“Viele Hürden haben wir ausgeräumt und Unklarheiten aus der Welt geschafft. Es ist noch nichts in trockenen Tüchern und auch ein neuer Mietvertrage ist noch nicht unterzeichnet,“ so Elmering im Gespräch mit Walter Hübsch.

Anzeichen für eine große Sanierung

Sobald aber Planungssicherheit besteht, habe Elmering Hübsch versichert, wird es am Postgebäude umfassende Sanierungsmaßnahmen geben. Und diese könnten bereits in 2012 beginnen.

Eine Wende im Fall Postamt, mit der Gemeinderat Karl Deisler wahrscheinlich am wenigsten gerechnet hat. Seine Aussage “Elemering ist doch beratungsresistent”, gefallen auf der letzten Gemeinderatssitzung, konnte zumindest der Bauamtsleiter nicht bestätigen.

Walter Hübsch versicherte auf Nachfrage, dass zwischen Verwaltung, Bürgermeister Franz Hafner und Hermann Elmering immer konstruktive Gespräche stattgefunden hätten. Und nun könnte aus diesen Gesprächen auch die seit langem erhoffte Sanierung herausspringen.

Immer noch keiner schöner Anblick. Aber im nächsten Jahr könnte sich an der Fassade des Postamts etwas tun.


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