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Tipps für den Start in die Radlsaison

Des einen Freud – des anderen Leid

Von Maximilian Liegl

Des einen Freud, des anderen Leid – schon jetzt kann man wieder zahlreiche Biker rund um den See beobachten. Für Autofahrer eher nervig – dafür freuen sich leidenschaftliche Radler umso mehr auf das kommende Frühlingswochenende. Hier unsere Tipps für den perfekten Start in die Saison.

Auch in der Werkstatt von Peter Eiblwieser ist jetzt schon viel zu tun
Auch in der Werkstatt von Peter Eiblwieser ist jetzt schon viel zu tun.

Nach den eisigen Wintermonaten endlich wieder mit dem Fahrrad raus in die Natur. Darauf warten Radsportfreunde seit Wochen. Ein genauer Blick auf den fahrenden Untersatz kann dabei helfen, Unfälle zu vermeiden: Über das Jahr findet am Rad ein deutlicher Verschleiß statt.

„Der Tag müsste 48 Stunden haben, damit wir mit den Aufträgen nachkommen“, scherzt Bertl Kammerer von Bertls Bike Shop. In Kammerers Fachhandel in Rottach-Egern gibt es zum Frühlingsanfang viel zu tun. Reifen prüfen, Federsysteme checken und Bremsen nachziehen, stehen derzeit auf der Tagesordnung in Bertls Bike Shop. „Im Winter kommt niemand – da hätten wir massig Zeit.“ Derzeit beträgt die Wartezeit zirka zwei Tage, so Kammerer.

Mit dem Fachmann auf der sicheren Seite

Vor der ersten Fahrt sollten Radler ihren Untersatz auf Herz und Nieren prüfen – eine Checkliste kommt von ADFC-Kreisvorstand Hartmund Romanski: „Am wichtigsten ist es, Luftdruck, Kette, Zahnräder, Bremsen und Beleuchtung zu checken.“

Wer sein Fahrrad auch im Winter nutzt, sollte beim Frühjahrs-Check nicht nachsichtig sein. Das Streusalz greift, wie auch beim Auto, sämtliche Metallteile an. Der Fachmann empfiehlt die Wartung durch den Kundendienst: „Sein Auto gibt man ja auch in die Werkstatt – da ist man einfach auf der sicheren Seite.“

Gleicher Meinung ist auch Peter Eiblwieser vom gleichnamigen Radgeschäft in Rottach. Zwar könne der Laie einige Arbeiten am Rad auch selbst durchführen – Gelenke schmieren, Grundreinigung oder die Kette ölen – komplexere Bauteile wie Scheibenbremsen oder die Gangschaltung sollten jedoch vom Fachmann geprüft werden. Eiblwieser empfiehlt den Kundendienst deshalb ein- bis zweimal jährlich.

Nüchtern am Lenker – mit dem Nahverkehr zu neuen Strecken

Die Auswirkung von Alkohol am Fahrradlenker werde von Radlern oftmals unterschätzt, so Romanski. Neben der Gefährdung für sich und andere riskieren alkoholisierte Fahrradfahrer ihren Führerschein. Bei Fahrlässigkeit im Straßenverkehr, egal ob mit dem Auto oder dem Rad, kann dem Betroffenen die Fahrerlaubnis dauerhaft entzogen werden. Es gebe bereits Bestrebungen seitens der Politik, hier die Promillegrenzen gleichzusetzen.

Allen begeisterten Genussradlern empfiehlt der ADFC-Kreisvorstand die Anreise zu entfernteren Routen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Romanskis Tipp: Mit der Meridian-Bahn nach Bad Aibling. Dort gibt es besonders viele Routen für Radsportfreunde. Für die nächste Radtour hat auch Kammerer einen Ratschlag parat: „Ich fahr gerne über das Selbachtal auf die Schwarzetenn und anschließend über Klamm und Wildbad Kreuth wieder zurück nach Rottach – 30 Kilometer Strecke und 400 Höhenmeter sind sicherlich ein gelungener Ausflug.“

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